Apr 11 2017

Konzertbericht: AYS, Empowerment, Abfukk live in Düsseldorf

Von der neuen Scheibe Worlds Unknown schwer begeistert, die Review grade fertig geschrieben und schon kommen AYS auf Tour. Mit dem Album im Player machte ich mich also auf nach Düsseldorf. Schließlich sollte die Show im Exit Club doch ein Heimspiel für die fünf Jungs, die rund um die Landeshauptstadt leben, sein. Dachte ich zumindest. Aber erst spät am Abend sollte ich eines Besseren belehrt werden. Doch zunächst sah alles genau danach aus. Zehn Minuten Schlange stehen war angesagt. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal vor einem Konzert derart lange anstehen musste.  In der kürzeren Vergangenheit haben selbst „große“ Namen nicht für einen derartigen Andrang gesorgt. Es sollte also voll werden im Exit Club. Einem Gebäude, das mitten in Düsseldorf auf einem ehemaligen Schlachthofgelände steht.

AYS, Empowerment, Abfukk, Ratlord
24.03.2017 – Exit Club, Düsseldorf

so war die Show


Apr 4 2017

reinhören: nathan gray collective – until the darkness takes us

NathanGrayCollective_UntilTheDarkness_CoverBoysetsfire, The Casting Out, The New Recruits, I Am Heresy. Nathan Gray kann auf eine beachtliche musikalische Geschichte zurückblicken. 2015 zeigte er nach dem Ende von I Am Heresy dann erstmals, dass er auch ohne feste Band musikalisch wie verbal fesseln kann. Das ist natürlich nur eine individuelle Meinung. Hat sich doch in der Vergangenheit gezeigt, dass er sich mit all seinen Projekten an Boysetsfire messen lassen muss. Warum auch immer. Schließlich haben die Jungs auch nur etwas mehr als ein gutes Album veröffentlicht (While A Nation Sleeps und Eulogy in Teilen). Das war nun sicherlich ketzerisch, aber I Am Heresy waren da schon eine weitaus bessere Hausnummer. Aber gut, lassen wir das. Das unter dem Namen NTHNGRY begonnene Solo-Projekt setzt er nun gemeinsam mit Daniel E. Smith als Nathan Gray Collective fort. Mit Until The Darkness Takes Us steht nun auch das erste Full-Lengthalbum in den Plattenläden, finanziert über eine Crowdfunding-Kampagne.
so klingt das Album


Mrz 29 2017

reinhören: brutality will prevail – in dark places

BrutalityWillPrevail_InDarkPlaces_CoverartworkMit In Dark Places haben Brutality Will Prevail kürzlich ihr fünftes Studioalbum rausgebracht. Das zweite Album mit Louis Gauthier am Mirko und zugleich die Rückkehr zu Holy Roar Records, wo sie 2010 ihr zweites Album Root of All Evil rausgebraucht haben. Dem bis dato besten Album der Band aus Wales. Und mit In Dark Places kehren sie nun auch zu ihren musikalisch-düsteren Wurzeln zurück.
so klingt das Album


Mrz 22 2017

reinhören: lingua nada / paan – split

LinguaPaanSplit_Cover22015 sind sie gemeinsam durch UK getourt. Nun gibt es die erste gemeinsame Veröffentlichung der beiden Leipziger Bands Paan und Lingua Nada. Musikalisch hingegen gibt es nur wenige Gemeinsamkeiten. Außer vielleicht Krach. Den beherrschen beide Bands in allen möglichen Variationen.

Das gilt vor allem für Lingua Nada, die diese Split mit fünf Songs auf der A-Seite eröffnen. Schon nach den ersten Augenblicken ist klar, einfach ist das nicht. Und wird es auch nicht werden bis die Nadel sich wieder von der Platte hebt. so klingt das Album


Mrz 17 2017

reinhören: ays – worlds unknown

AYS_WorldsUnknown_CoverartSieben Jahre nach Eroded By The Breeze und drei Jahre nach dem letzten Output, einer Spilt-EP mit Empowerment, melden sich AYS mit ihrem neuen Album Worlds Unknown zurück. Das liefert zwölf wuchtig produzierte, sehr düstere Hardcorebrecher mit enorm viel Groove, der jedoch vor Aggressivität nur so strotzt. In den letzten Jahren hat sich offenbar wieder eine Menge Wut bei den Jungs aus Düsseldorf angestaut. Genau die scheint Sänger Schommer sich hier aus Herz und Seele zu schreien. Und dazu passt der zumeist eher langsame Groove genau richtig. Wird so doch die für AYS typische Atmosphäre geschaffen. Und die ist wie immer bedrohlich und beklemmend.
so klingt das Album


Mrz 10 2017

reinhören: open city – s/t

OpenCity_st_CoverartworkRachel Rubino (Bridge And Tunnel, Worriers), Andy Nelson (Paint It Black, Ceremony, Dark Blue), Dan Yemin (Paint It Black, Lifetime, Kid Dynamite, Armalite), Chris Wilson (Ted Leo & the Pharmacists) sind vielen sicherlich ein Begrif. Spielen alle vier doch seit vielen Jahren in bekannten Bands und sind seit jeher Teil der Undergroundszene. Vor einigen Monaten haben die vier sich nun zusammengefunden und eine neue Band ins Leben gerufen. Das riecht nach Allstar-Band, schließlich sind „große“ Namen im Spiel. Aber vergessen wir mal diesen angestaubten Begriff und konzentrieren uns auf das, was Open City auf ihrem Debutalbum raushauen. Das hat es nämlich in sich. so klingt die Scheibe