veganer Hefezopf

Letzte Woche stand Ostern vor der Tür. Neben ein paar ruhigen Tagen gehört ein leckerer Hefezopf wohl auch dazu. Man findet an vielen Stellen auch zahlreiche Rezepte für einen veganen Hefezopf. Doch leider ist hier normales Weizenmehl, also weißes Mehl, als Hauptzutat der Standard. Nun bin ich aber leider kein Freund von normalem Weizenmehl. Dinkelmehl ist hier immer mein Favorit. Also habe ich eine Auswahl der Rezepte, die ich u.a. auf den Seiten des VEBU, gefunden habe, wieder etwas abgeändert. Das Ergebnis war, nun, einer der Osterhighlights. In nur drei Tagen war der Hefezopf auch schon wieder weg. Insbesondere unser kleiner Sohn konnte gar nicht genug davon bekommen.

veganer Hefezopf (Rezept #16)

Was man alles braucht:

500g Dinkelmehl (Type 1050)
250ml Sojadrink gesüßt (z.B. Alpro Original)
11g Trockenhefe (1 großes Päckchen a 11g oder 1,5 Päckchen a 7g)
1 Prise Salz
80g Margarine (z.B. Sojola)
80g Rohrzucker
1 EL Sojamehl

Und so wird’s gemacht:

Zunächst einmal erwärmen wird den Sojadrink gemeinsam mit der Margarine langsam (!) in einem Topf. Die Margarine sollte sich dabei komplett verflüssigen. Hin und wieder ein wenig umrühren. Dann sollte auch nichts schief gehen.

Während die Margarine so langsam in dem Sojadrink dahin schmilzt geben wir alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel und mischen diese schon einmal gründlich durch. Anschließend geben wir den erwärmten Sojadrink mit der Margarine zu den trockenen Zutaten und kneten alle Zutaten mit einem Knethaken gut durch bis ein geschmeidiger Teig entsteht.

Den Teig stellen wir dann in der Schüssel in den Backofen. Den Backofen stellen wir hierfür auf die niedrigste Stufe (ca. 50°C), decken den Teig ab und lassen den Teig dann für 30 Minuten gehen.

Nun kommt der komplizierte Teil. Zumindest für all‘ diejenigen, die noch nie einen Zopf geflochten haben. Wir teilen den Teig zunächst in drei gleichgroße Stücke. Die Stücke rollen wir anschließend in drei ca. 50cm lange Rollen / Stränge. Diese drei Rollen flechten wir dann zu einem wunderschönen Zopf.

Den Zopf legen wir dann diagonal auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Den Zopf lassen wir dann noch einmal 40 Minuten auf dem Backblech im Backofen gehen. Natürlich wieder auf der kleinsten Stufe (ca. 50°C).

Nach 40 Minuten holen wir den Hefezopf aus dem Backofen und heizen den Backofen auf 170°C (Ober-/Unterhitze) vor. Dann schieben wir das Blech mit dem Hefezopf für ca. 30 Minuten in den Backofen. Dann holen wir den Zopf aus dem Ofen und lassen den Zopf ein wenig abkühlen. Wer mag kann den Zopf nun noch mit ein wenig Sojasahne bestreichen und mit Mandelblättchen und / oder Rohrzucker bestreuen.

Wenn der Zopf abgekühlt ist kann man es sich schmecken lassen. Und das übrigens nicht nur in der Osterzeit.

Hinweise: Während der Backzeit sollte man hin und wieder mal in den Backofen schauen, damit der Hefezopf nicht schwarz oder zu dunkel wird. Leider ist eine genaue Angabe der Backzeit nicht immer möglich, da doch jeder Backofen irgendwie anders ist.

Den Hefezopf sollte man generell mit Ober-/Unterhitze backen. Beim Backen mit Heißluft kann der Hefezopf eventuell zu schnell aufgehen. Dadurch kommt ggf. zu viel Luft in den Teig, so dass der Teig zu trocken wird.