Dinkel-Pfannekuchen mit Äpfeln

Dinkel-Pfannekuchen mit ÄpfelnIch habe ja schon mit recht vielen Pfannekuchenrezepten experimentiert. Wirklich zufriedenstellend war das Ergebnis jedoch nie. Immer gab es irgendwas, naja, meist nur ein paar Kleinigkeiten, zu bemängeln. Die Anforderungen waren jedoch auch nicht ohne. Nicht zu dick, schön rund, nicht zu dunkel und natürlich super lecker. Ich persönlich bevorzuge zudem auch noch Dinkelmehl. Nun bin ich endlich zu einem tollen Ergebnis gekommen, das ich natürlich nicht für mich behalten möchte. Hier mein Rezept zum ausprobieren.


vegane Dinkel-Pfannekuchen mit Äpfeln (Rezept #31)

Was man alles braucht:

1,5 cups Dinkelvollkornmehl
1,5 cups Dinkelmehl Type 1050
3 Tl Backpulver (z.B. von Alnatura)
1 Tl Salz
1 El Sojamehl
1,5 cups Apfelsaft (naturtrüb)
1,5 cups Mineralwasser (medium)
2 El Agavendicksaft
neutrales Öl (z.B. Rapsöl)

2 große Äpfel

Zudem eine große Schüssel, einen Schneebesen, einen Esslöffel, eine Suppenkelle, einen Pfannenwender und eine gut beschichtete Pfanne.

Hinweis: Die Angabe „cups“ befindet sich auf jedem guten Messbecher (hoffe ich).

Und so wird’s gemacht:

Zunächst einmal geben wir alle trockenen Zutaten in eine große Schüssel und vermischen diese ordentlich. Dann geben wir alle flüssigen Zutaten (außer das Öl) zu den trockenen Zutaten und mischen nun alle Zutaten kräftig mit dem Schneebesen durch. Die Schüssel können wir dann erst einmal zur Seite stellen.

Nun schälen wir die Äpfel und vierteln diese. Die Viertel schneiden wir anschließend jeweils in dünne Scheiben.

Das Öl erhitzen wir dann auf mittlerer Stufe in der Pfanne. Wenn das Öl heiß ist geben wir eine Portion Teig in die Mitte der Pfanne. Eine Portion entspricht hierbei einer vollen Suppenkelle Teig. Der Teig sollte nun auch schon nach außen verlaufen. Wir unterstützen das, indem wir den Teig mit einem Esslöffel vorsichtig in der Pfanne nach außen verstreichen. Dabei sollte der Teig möglichst nicht reißen. Eventuell muss man hier ein wenig Teig zugeben und erneut vorsichtig verstreichen.

Dann verteilen wir recht zügig die Apfelscheiben auf dem Teig und drücken diese leicht an. Auf die Apfelscheiben streichen wir dann erneut ein wenig Teig. Lücken und Löcher zwischen den Apfelscheiben füllen wir ebenfalls mit ein wenig Teig.

Nun warten wir bis der Teig auf der Unterseite fest geworden ist. Hin und wieder den Pfannekuchen mit dem Pfannenwender leicht anheben und mal nachschauen, ob der Teig schon fest geworden ist und die gewünschte Bräunung erreicht ist. Ich persönlich liebe ganz helle Pfannekuchen.

Dann drehen wir den Pfannekuchen mit dem Pfannenwender und müssen nun nur noch warten bis auch die zweite Seite die gewünschte Bräunung erreicht hat.

Fertig. Lecker.

Dazu passt zum Beispiel frisches selbstgemachtes Apfelmus, Agavendicksaft, Ahornsirup, eine Zimt-Zucker-Mischung oder auch Sojajoghurt mit Zimt bestreut.

Hinweise:

Der Teig reicht für ca. fünf bis sechs Pfannekuchen. Die fertigen Pfannekuchen kann man im Backofen bei 80° Grad warmhalten bis alle Pfannekuchen fertig sind.

Für jeden Pfannekuchen wieder etwas Öl (ca. ein bis zwei Esslöffel) in die Pfanne geben.

Alternativen: Natürlich kann man auch andere Obstsorten verwenden. Birnen, Bananen, Beeren oder auch zusätzlich nach Rosinen. Was man so mag. Die Variante „naturell“ gibt es natürlich auch.