veganer Kürbisquiche

Heute folgt der dritte Teil meiner kleinen Kürbistrilogie. Nach Kürbis in Erdnuss-Ingwer-Soße und Kürbis mit Sojschnetzel gibt es heute einen leckeren Kürbisquiche. Nun wird es auch ein wenig aufwendiger. Eine Stunde für die Zubereitung und dreißig Minuten für die Backzeit solltet Ihr auf jeden Fall einplanen. Daher noch schnell ein gezielter Griff ins CD-Regal und eine nette CD rausholen. Kochen und Musik. Für mich bedeutet das Entspannung pur, die am Ende auch noch mit einem tollen Abendessen belohnt wird.

veganer Kürbisquiche (Rezept #41)

Was man alles braucht (für 4 Portionen):

Für den (Mürbe-) Teig:

250g Dinkelvollkornmehl (zur Not auch Weizenvollkornmehl)
130g Margarine (z.B. von Sojola)
1 TL Kräutersalz
2 EL Wasser

Für den Belag:

2 Zwiebeln
1kg Kürbisfleisch (bei mir musste ein Muskatkürbis herhalten)
2 Knoblauchzehen
3 TL Curry
eine Prise Chili
2 TL Salz
1 TL Rohrzucker
100g Räuchertofu (z.B. von enerBio von Rossmann)
etwas Öl

Für oben drauf eine vegane Béchamelsauce:

60g Margarine (z.B. von Sojola)
60g Dinkelmehl Type 812 (alternativ auch ein helles Mehl)
375ml Sojadrink (z.B. von Alpro)
100ml Gemüsebrühe
2 TL Hefeflocken
1 Prise Pfeffer zum Abschmecken

und noch 2 bis 3 EL Kürbiskerne.

Was braucht man noch: Natürlich eine Quicheform (max. 32 cm Durchmesser) oder alternativ eine Form für einen Obstboden. Hilfreich ist zudem eine kleine Teigrolle.

Hinweis: Ich habe einen halben Muskatkürbis gekauft, der knapp 2,5kg auf die Waage gebracht hat. Übrig geblieben ist dann 1kg Kürbisfleisch.

Und so wird’s gemacht:

Die Zutaten für den Teig geben wir in eine Schüssel und kneten alles mit einem Knethaken und anschließend mit den Händen zu einem festen Teig. Der Teig sollte dabei am Ende nicht mehr an den Händen kleben bleiben. Falls doch einfach noch ein wenig Mehl hinzugeben und erneut kräftig durchkneten. Dann wickeln wir den Teig in eine Frischhaltefolie und legen den Teig für 45 Minuten in den Kühlschrank.

Während der Teig im Kühlschrank mit Frostbeulen kämpfen muss kümmern wir uns um den Belag.

Das Öl erhitzen wir einem großen Topf. Währenddessen schneiden wird die Zwiebeln in kleine Stücke. Dann geben wir die Zwiebeln in den Topf und lassen die Zwiebeln im heißen Öl andünsten. Die Knoblauchzehen durch die Knoblauchpresse drücken, zu den Zwiebeln geben und beides auf kleiner Stufe weiter andünsten.

In der Zwischenzeit schneiden wir den Kürbis in kleine Stücke (1cm große Würfel, naja, so in etwa). Dann geben wir die Kürbisstückchen zusammen mit den Gewürzen und dem Rohrzucker in den Topf. Gut umrühren und auf mittlerer Stufe 20 Minuten brutzeln lassen. Hin und wieder umrühren nicht vergessen.

Währenddessen können wir die Béchamelsauce zubereiten. Eine Anleitung hierfür gibt es im Artikel bzw. Rezept vegane Béchamelsauce. Allerdings müssen wir dieses Rezept ein wenig abändern. Anstatt 125ml Gemüsebrühe nehmen wir nur 100ml Gemüsebrühe. Auf das Kräutersalz verzichten wir komplett und geben stattdessen 2,5 EL Hefeflocken hinzu.

Nun fetten wir die Quicheform gründlich ordentlich ein. Ich nehme hierfür immer Margarine (Sojola). Dann pressen wir den Teig in die Form und ziehen den Teig am Rand ein wenig hoch. Ich verwende hierfür zunächst einen kleine handliche Teigrolle, um den Teig zunächst gleichmäßig in der Form auszurollen. Dann drücke ich den Teig mit den Fingern in den Rand.

Den Backofen können wir schon mal auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Endspurt. Kürbisfleisch auf dem Teigboden verteilen. Béchamelsauce über dem Kürbisfleisch verteilen und glatt streichen. Kürbiskerne drüber streuen.

Den Quiche schieben wird dann in den vorgeheizten Backofen und müssen nun noch lange dreißig Minuten warten. Dann den Kürbisquiche aus dem Backofen holen und guten Appetit.

Dazu passt ein kleiner bunter Salat und ein Glas trockener Rotwein.

Hmmm, lecker.

veganer Kürbisquiche in der Form

 

Inspration: Vegane Kochkunst (M. Langwasser)

 

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