vegane Pancakes

vegane PancakesZu meiner Schande muss ich gestehen, dass Pancakes auf unserem Frühstückstisch bisher keine Daseinsberechtigungen gefunden haben. Gegen Müsli oder selbstgemachte frische Brötchen bzw. selbstgebackenes Brot hatten Pancakes und Co keine Chance. Zumindest bisher,denn eine innere Stimme hat mir unverschämter Weise eingeflüstert, dass die Zeit reif ist für Veränderungen. Daher blieb mir nichts anders übrig als in der veganen Bloggerwelt nach einen Pancakerezept zu suchen, dass den strengen Familienanforderungen gerecht werden würde. Nach langen Suchen habe ich mich dann für das Pancakerezept auf Veganolution entschieden. Allerdings habe ich das dann noch ein wenig abgeändert, da ich kein Freund von weißem Weizenmehl bin. Das Ergebnis war mehr als zufriedenstellend, so dass ich prompt dazu verdonnert wurde von nun an jeden Sonntagmorgen einen Pancaketurm auf den Tisch zu stellen. Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los hier ein Eigentor geschossen zu haben. Oder?

vegane Dinkel-Pancakes (Rezept #50)

Was man alles braucht (für ca. 18 Pancakes):

225g Dinkelmehl Type 630
2 Tl Backpulver
1 ½ EL vegane Margarine (z.B. Sojola)
375ml Sojadrink (z.B. ungesüßt von Alpro)
1 ½ Tl Apfelessig
eine Prise Salz
ggf. 1-2 EL Rohrzucker
etwas Öl für die Pfanne

Hinweis: Sollte der Sojadrink schon recht süß (z.B. Alpro naturell) sein kann man auf den Rohrzucker getrost verzichten. Wer natürlich auf die süße Variante steht kann den Rohrzucker ruhig in den Schüssel geben.

So wird’s gemacht:

Zunächst einmal geben wir Sojadrink und Apfelessig in eine Schüssel und rühren beide Zutaten kräftig durch. Dann stellen wir die Schüssel beiseite. Keine Panik. Der Sojadrink wir nun etwas klumpig. Sieht ein wenig nach veganer „Buttermilch“ (?) aus. Soll aber auch so sein.

Mehl und Backpulver sieben wir derweil in eine zweite Schüssel. Dann das Salz drüber streuen. Die Margarine erwärmen wir noch kurz bis die Margarine flüssig wird.

Dann geben wir die flüssigen Zutaten zu den trocken Zutaten und verrühren alles recht vorsichtig. Wichtig ist, dass sich alle groben Klumpen auflösen. Kleine Klümpchen sollen aber noch im Teig verbleiben. Das sollte auch wirklich beherzigt werden, da die Pancakes sonst sehr sehr zäh werden. So, fertig ist der Teig.

Nun eine gut beschichtete (Anti-Haft-) Pfanne erhitzen und ein wenig Öl mit einem Stück Küchenrolle verreiben. Dann den Teig in kleinen Portionen (2 bis 3 Esslöffel) in die Panne geben und ggf. schnell zu einem Kreis ausstreichen. Wobei das in der Regel nicht notwendig ist, da der Teig kreisförmig davon läuft. Wenn sich auf der Oberseite die ersten Bläschen bilden und die Unterseite leicht braun und trocken geworden ist können wir die Pancakes wenden. Die Pancakes sollten sich dabei sehr leicht von der Oberfläche der Pfanne lösen lassen. Falls nicht, noch ein wenig warten und erst dann die Pancakes wenden. Wenn dann auch die zweite Seite leicht braun und trocken geworden ist sind die Pancakes fertig. Vor der nächsten Ladung Teig sollte man die Pfanne ggf. noch mit ein wenig Öl beglücken.

Die fertigen Pancakes in den Backofen stellen und bei ca. 50°C warm halten bis alle Pancakes fertig sind. Dann auf einem Teller einen schönen Pancaketurm bauen, diesen auf den Tisch stellen und genüsslich vernichten.

Die Pancakes schmecken natürlich, U.S.-like, mit tonnenweise Ahornsirup einfach himmlisch. Allerdings kann ich auch die herzafte Variante mit Aufstrich und Räuchertofu empfehlen, Klar, Frucht- und Erdnusmuse, Rübenkraut,… sollten auch nicht fehlen.

Hm, bald ist schon wieder Sonntag.

 

Das wird aufgelegt:

beim Zubereiten: Give Up The Ghost – Background Muisc

beim Mampfen: Engine Down – s/t

 

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