13 Alben – mein musikalischer Jahresrückblick #2

Der erste Teil meines musikalischen Jahresrückblicks hat es schon angedeutet, hier nun die Platten, die sich im letzten Jahr nicht nur am Häufigsten auf meinem Plattenteller gedreht haben, sondern mich auch nachhaltig bewegt haben. Daher nun meine 13 Alben aus einem sicherlich guten Jahrgang 2013.

13. Terror – Live By The Code

Terror - Live by the code Musikalisch sicherlich kein Meisterwerk, doch das ist Hardcore pur. Always The Hard Way. Zudem bringen die Jungs aus Kalifornien sowohl in ihren Texten als auch im toll aufgemachten Terror-Code all das auf den Punkt, was auf dieser Welt und auch in der Hardcore-Szene schlicht und einfach beschissen läuft. Keine Dogmen, aber zumindest ein Weckruf zur richtigen Zeit für eine immer egoistischer werdende Szene. (Review lesen)

12. A Wilhelm Scream – Partycrasher

A Wilhelm Scream - Partycrasher FrontcoverTechnische Raffinessen an allen Ecken und Enden, ein rasendes Schlagzeugspiel, catchige Gesangparts, irre Gitarrensoli und eine überaus charismatische Stimme. Jeder Song spielt mit Takten, Breaks, Melodien, mitreißenden Refrains und eingängigen Sing-A-Longs. Melodischer Hardcore mit viel Punkrock und einer Prise Metal, der richtig gut kommt. (Review lesen)

11. Oathbreaker – Eros/Anteros

Oathbreaker - Eros/AnterosDer Titel lässt es bereits vermuten. Dieses Album ist ein Spiel der Gegensätze, ein Hin und Her der Gefühle. Hier wird alles ausgelotet und ausgereizt. Durchdachte Songstrukturen zelebrieren das Chaos durch eine unglaubliche Härte und massive Soundwände auf der einen und liebevolle bis beinahe zärtliche Momente auf der anderen Seite. Irgendwo zwischen großartig und Wahnsinn.

10. All Pigs Must Die – Nothing Violates This Nature

All Pigs Must Die - Nothing Violates This NatureDieses Monster aus Hardcore, Crust, Black-Metal, Sludge, Death-Metal und fetten D-Beat-Rhythmen zerstört einfach alles. Intelligenter Krach mit extrem viel Biss, der an Härte nur schwer zu überbieten ist. (Review lesen)

 

09. Shai Hulud – Reach Beyond The Sun

Shai Hulud - Reach Beyond The SunChad Gilbert ist zurück am Mikro, musikalisch besinnt man sich wieder auf die Stärken der Anfangstage und zeigt schließlich warum man über all die Jahre hinweg ein Ausnahmeband geblieben ist. Die perfekte Mischung von Hardcore und Metal voller Wut und Leidenschaft. (Review lesen)

08. Defeater – Letters Home

Defeater - Letters HomeKaum eine Band schafft es Geschichten über Hoffnung, Verzweiflung und Selbsthass so intensiv und authentisch zu vertonen. Ein umwerfendes, aber wahrlich niederschmetterndes und schmerzvolles Album. Textlich wie musikalisch außergewöhnlich. (Review lesen)

07. Flatliners – Dead Language

Flatliners - Dead Language CoverJeglichen Ballast über Bord geworfen sind die vier Midzwanziger mit Ihrem vierten Album erwachsen geworden und hauen uns einen Punkrockleckerbissen um die Ohren, wie man ihn schon lange nicht mehr gehört hat. Rau und ungehobelt. Kreativ, abwechslungsreich und voller Melodien in den richtigen Momenten. (Review lesen)

06. Dilinger Escape Plan – One Of Us Is The Killer

The Dillinger Escape Plan - One Of Us Is The KillerDieses Ding raubt mir den Verstand. Wahnsinn und Genialität stehen hier Seite und Seite. Hier passiert im Sekundentakt so viel, dass man irgendwann das Gefühl hat sich selbst nicht mehr zu verstehen. Abgedreht, verstört, fast geisteskrank. (Review lesen)

05. Touche Amore – Is Survived By

Touche Amore - Is Survived By CoverAus einer neu gewonnenen Zufriedenheit sind 12 große und berührende Momente entstanden, die Kraft geben und Trost spenden. Sind sie doch der vertonte Beweis, dass Selbstverachtung und Pessimismus jederzeit überwunden werden können. Ein Album mit ungemein wuchtiger Intensität, melodiös und mitreißend. (Review lesen)

04. Coliseum – Sister Faith

Coliseum - Sister FaithBezaubernd einfach und altmodisch, aber unheimlich dynamisch scheppert und kracht das Trio aus Louisville durch dieses Album. Hinter dieser Einfachheit verstecken sich jedoch zahlreich kleine Details, die immer wieder in den Vordergrund drängen. Dabei pfeifen die Songs auf Klischees und Genreregeln. All das und ein fettes Noisegewand machen dieses Album so charmant und interessant.

03. Crusades – Perhaps You Deliver This Judgement With Greater Fear Than I Recieve It

Crusades - Perhaps You Deliver This Judgment CoverDiese Scheibe ist genauso außergewöhnlich wie mitreißend. Rauer, hymnischer Punkrock mit einer enorm düsteren Kante. Wunderschöne Melodien und finstere Texte harmonieren in einzigartiger Weise miteinander. Ein traumhafter, aber auch verzweifelter Gang durch die Gefühlswelten, während sich Hit an Hit reiht. (Review lesen)

02. Deafheaven – Sunbather

Deafheaven - SunbatherIst Black Metal gewöhnlich nicht mein Ding, so hat mich dieses Album von Anfang an dermaßen gefesselt, das ich nur schwer loslassen kann. Beängstigend und doch so unglaublich schön und faszinierend. Dieses Album klingt wie der ewige Kampf zwischen Gut und Böse. Auf der einen Seite abartig und böse. Auf der anderen Seiten brillant und bezaubernd.

01. Modern Life Is War – Fever Hunting

Modern Life Is War - Fever Hunting CoverDieses Album ist von der ersten bis zur letzten Sekunde ein einziger Gänsehautmoment. Direkt, gefühlvoll, kompromisslos, verzweifelt und wütend. Hier passt einfach alles. Emotionaler kann man Hardcore nicht bringen. Das sage ich ohne jeden Zweifel. (Review lesen)