vegan Wednesday #95

vegan Wednesday Logo Ich habe im Vorfeld dieses Beitrags lange überlegt, ob ich ernsthaft das Thema Fußball hier erwähnen soll. Klar, derzeit scheint es ja leider, das muss man auch als Fußballfreund kritisch anmerken, kein aktuelles Zeitgeschehen zu geben (Irak, Syrien, Ukraine). Doch in den letzten Wochen musste ich feststellen, dass ein vegan lebender Mensch, der auch noch gerne Punkrock- und Hardcorescheiben auf den Plattenteller legt, und das Thema Fußball irgendwie nicht zusammen gehören sollen. Ja, so manches Bild wurde schon zerstört. Ach, das ist wirklich herrlich. Dabei ist es schlicht wunderschön bei einem alkoholfreien Hefeweizen und leckeren pflanzlichen Snacks dem Untergang des Empires und des Tiki-Taka beizuwohnen. Noch schöner ist es übrigens, vegan hin oder her, wenn ein Vierjähriger jedes Tor mit einem lauten Tooooorrrrr gleich mehrmals kommentiert. Wie dem auch sei, heute ist vegan Wedensday und gleich steht auch schon das nächste Fußballspiel auf dem Programm.

Frühstück am vegan Wednesday

Nach einer Laufrunde am (sehr) frühen Morgen gab es eine große Portion Beerenmüsli mit Haferdrink und Kokosflocken.

veganes Beeren-Hafer.Muesli

Während der Arbeit stand plötzlich ein leckerer giftgrüner Orangen-Spinat-Smoothie vor mir, der umgehend getrunken werden wollte. Diesem Wunsch kam ich gerne nach.

Mittagessen am vegan Wednesday

In der Mittagspause gab es eine Schüssel Obstsalat mit Sojaghurt, Walnüssen und Datteln. Nach der Arbeit war es auch schon Zeit für, genau, für Fußball. Jedoch nicht vor dem TV, sondern vielmehr hat unser Sohn mich über den Platz gescheucht. Vorher haben wir uns übrigens noch mir Rohkost und Keksen gestärkt, was auch bitter nötig war.

Abendessen am vegan Wednesday

Die Halbzeit des ersten Spiels haben wir dann natürlich verpasst, schließlich haben wir ja auch selbst gespielt und zudem stand das Abendessen schon auf dem Tisch. Heute ein bunter Nudelsalat mit Gemüse und Sesamdressing. Eigentlich nur Resteverwertung, aber trotzdem sehr lecker. Zum Nachtisch gab es mal wieder rohköstliches Schokomus. Nicht wie gewohnt auf Basis von Avocados und Dattlen, sondern heute auf Basis von Avocados und Bananen. Schmeckt aber ebenso himmlisch und ist zudem wesentlich cremiger als mit Datteln. Aber insgesamt finde ich die Dattelvariante einen Tick besser. Doch so ist die Abwechslung größer und unserem Sohn ist das eh egal, da er von Schokomus, egal ob mit Datteln oder Bananen, nicht genug bekommen kann.

veganes Schokomus aus Avovados und Bananen

Der Rest des Abends stand dann im Zeichen des Fußballs. Natürlich mit den oben aufgeführten „Beilagen“ (haha).

Anmerkung: Bevor der Eindruck entsteht unser Sohn sitzt nur vor der Glotze. Nein, das ist nicht der Fall. Mehr als 20 bis 30 Minuten am Tag (und das auch nicht jeden Tag) kommt gar nicht in die Tüte.

Hinweis für die Szenepolizei: Für den Nachschlag gibt es natürlich kein Foto. Falls also jemand der Meinung ist die Portionen sind zu klein, dem sei gesagt, dass man auch gemütlich und in Ruhe mehrere Portionen nacheinander essen kann. Vitamin B12 gab es natürlich auch. Aber das ist definitiv kein Foto wert.