vegan wednesday #103

vegan Wednesday LogoAm letzten Samstag waren wir mal wieder beim Olgas Rock in Oberhausen. Erfreulicherweise gab es in diesem Jahr auch einen Stand mit veganem Essen. Das ist ja eine feine Sache, so zumindest mein erster Gedanke. Doch als ich dann auf meine zwei Bratwürste warten musste, durfte ich mit ansehen warum in der letzten Zeit in diversen Medien zu lesen war „Vegan ist auch nicht per se gesund“. Gut, dass diese Aussage stimmt, ist die eine Sache. Aber hier wurde dem gesamten Festival vor Augen geführt warum. Sojasteaks und Seitanwürstchen wurden in einem Meer von Öl „frittiert“, also, von braten konnte man hier nicht wirklich sprechen. Und weil ein Ölbad wohl nicht gern allein dasteht, wurde kurzerhand die Fettdusche auch noch angeworfen. Dazu dann ein sehr schönes helles (Weißmehl ist ja auch sehr nahrhaft) und pappiges Brötchen. Ja, so geht Fastfood. Immerhin war das Brötchen dann sehr geschmacksintensiv, durfte es doch jede Menge Öl in sich aufsaugen. Naja, zumindest hatte man was im Magen und das hat ja hin und wieder auch was. Aber heute ist vegan Wednesday und der kam ohne Fastfood daher.

Frühstück am vegan Wednesday

Zum Frühstuck gab es wie gewohnt ein leckeres Müsli. Heute mit Dinkel- und Hirseflocken, Chiasamen, gemahlenen Leinsamen, Rosinen, Datteln, Kürbis- und Sonnenblumenkernen, Aprikosen und Haferdrink.

Mittagessen am vegan Wednesday

In der Mittagspause gab es im Homeoffice einen Kichererbsensalat mit Rucola aus dem eigenem Garten und Mandeldressing. Hm, lecker. Zwischendurch noch etwas Obst, ein paar rohvegane Snickerbällchen und dann standen unser Sohn und ich auch schon in der Küche, um das Abendessen zuzubereiten.

Kichererbsensalat mit Rucola

Abendessen am vegan Wednesday

Auf unserer rein pflanzlichen Speisekarte stand heute: Zucchini-Sojaschnetzel Pfanne mit frischen Kräutern aus dem Garten und Amaranth (und kein schönes Foto). Zum Nachtisch gab es schließlich Sojaghurt mit frischen Früchten.

Zucchini-Sojaschnetzel-Pfanne mit Amaranth
Am Abend gab es nach einer Laufrunde noch ein Schälchen Trockenobst und ein paar weitere Snickerbällchen. Hm, sobald die im Kühlschrank stehen greift man einfach zu.

Gute Nacht und bis nächste Woche.

Hinweis für die Szenepolizei: Für den Nachschlag gibt es natürlich kein Foto. Falls also jemand der Meinung ist die Portionen sind zu klein, dem sei gesagt, dass man auch gemütlich und in Ruhe mehrere Portionen nacheinander essen kann. Vitamin B12 gab es natürlich auch. Aber das ist definitiv kein Foto wert.