Rezept: Kürbis-Cashew-Rosmarin-Pasta

Kürbis-Cashew-Rosmarin BlechDie ZEIT ist nicht nur meine liebste Zeitung, sondern meiner Meinung nach auch das Printmedium, das sich mit dem Thema pflanzliche Ernährung und dem aktuell hippen veganen Lifestyle recht positiv auseinandersetzt. Nebenbei gibt es jedoch Woche im beiliegenden ZEITmagazin immer ein nettes Rezept, das zwar zumeist meilenwert von einem rein pflanzlichen Gericht entfernt ist, aber dennoch neugierig macht. Zudem empfinde ich die Herausforderung ein solches Rezept zu veganisieren – dieses Wort kommt einen Unwort empfindlich nahe – immer als sehr interessant. In der vorletzten Ausgabe (ZEIT #2014/xx) gab es wieder ein Rezept, das mich sofort neugierig gemacht hat. Natürlich nicht vegan, aber dennoch, mit wenigen Zutaten und dem aktuellen Kürbisglück war das Rezept nicht nur einfach zu ändern, sondern im Ergebnis auch unglaublich lecker. Ich musste lediglich Salbei durch Rosmarin (das wächst bei uns im heimischen Garten) und den Parmesan durch eine Mandel-Hefeflocken-Mischung ersetzen. Traumhaft.

vegane Kürbis-Cashew-Rosmarin-Pasta (Rezept #84)

Was man alles braucht (für ca. 6-8 Portionen):

  • 1 mittelgroßer Hokkaidokürbis (mittelgroß = ca. 20cm Durchmesser)
  • 100g Cashewkerne
  • Ölivenöl
  • Salz
  • etwas Zitronensaft (frisch, ca. 1 EL)
  • ein paar Zweige Rosmarin (ich habe drei Zweige je 15cm verwendet)
  • 30g pflanzlicher Parmesan (z.B. 15g Hefeflocken und 15g gemahlene Mandeln)
  • ca. 300g Vollkornpasta

Kürbis-Cashew-Rosmarin-Pasta

So wird es gemacht:

Backofen auf 220°C (Unter-/Oberhitze) vorheizen.

Kürbis waschen (die Schale kann man mitessen, wirklich), vierteln, entkernen (aushöhlen) und die harten Enden entfernen. Kürbis in Spalten schneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Dabei sollte man so viele Spalten wie nur möglich auf das Backblech legen können, was auch die mit Abstand schwierigste Aufgabe bei diesem Rezept ist.

Die Kürbisspalten mit Olivenöl bepinseln und mit Salz bestreuen. Dann das Backblech in den vorgeheizten Backofen schieben. Jetzt kann man bereits das Nudelwasser aufsetzen und die (Vollkorn-) Pasta anschließend nach Packungsanleitung kochen.

Währenddessen das Rosmarin vom Stiel zupfen und wie auch die Cashewkerne grob hacken. Nach 10 Minuten Backzeit das Rosmarin und die Cashewkerne auf den Kürbisspalten verteilen.

Nach weiteren 10 Minuten Backzeit das Blech aus dem Ofen holen und Kürbispalten samt Rosmarin und Cashews in eine Schüssel geben. Mit dem „pflanzlichen Parmesan“, Zitronensaft und etwas Öl vorsichtig vermischen. Fertig.

Wer es gerne etwas „soßiger/breiiger“ mag, kann gerne noch etwas Nudelwasser hinzugeben und unterrühren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Mit der Vollkornpasta servieren. Guten Appetit. Hmm,…

Hinweis: Wer es gerne etwas schärfer mag, kann noch eine Chilischote (entkernt, in kleinen Stücken) oder Chilipulver in die Schüssel geben und unterrühren. Da wir ein Kind am Tisch sitzen haben, verzichte ich beim Zubereiten / Kochen auf Chili und würze immer erst später nach.