vegan Wednesday #111

vegan Wednesday Logo…und der kommt in dieser Woche ausnahmsweise aus Berlin, da ich beruflich in die Hauptstadt reisen musste. Doch keine Panik, Berlin mag zwar hierzulande die heimliche Hauptstadt des veganen Lifestyles sein. Aber ganz so toll ist es dann auch wieder nicht. Ok, die Auswahl an Läden mit rein pflanzlichen Gerichten und Einkaufsmöglichkeiten ist definitiv größer und eine Kette wie das Veganz erfreulich, ja lange überfällig. Andererseits musste ich feststellen, dass es mir hier im Ruhrgebiet auch an nichts mangelt. Lediglich die Möglichkeit mal frühstücken zu gehen werde ich vielleicht vermissen. Doch da ich dazu weder die Zeit habe noch unser gemeinsames Frühstück am Wochenende in den eigenen vier Wänden missen mag, fällt das auch nicht wirklich ins Gewicht. Doch nun genug der Vorrede (ich werde „Berlin vegan“ an anderer Stelle ausführlich thematisieren), hier mein Berliner vegan Wednesday.

Frühstück gab es im goodies in Friedrichshain. Hier gibt es sogar gleich zwei Läden. Einmal als Café im Veganz, was ich jedoch als sehr ungemütlich empfunden habe und daher lieber 500 Meter zum eigentlichen Café weitergelaufen bin. Die Auswahl war recht groß, von Bagel und Wraps über Kuchen und Torten bis hin zu Smoothies (dies alles in zahlreichen Variationen) und Porridge gab es für jeden Geschmack etwas. Ich habe mich schließlich für einen BBQ-Bagel aus Dinkelvollkorn mit Tempeh, Süßkartoffeln, Sojakäse und Salat entschieden. Dazu einen kleinen Cappuccino, natürlich mit Sojadrink. Für etwas mehr als fünf Euro wurde ich nicht nur satt, sondern war auch mehr als zufrieden.

BBQ-Bagel und Cappucino (Berlin goodies)

An die Mittagspause habe ich im goodies auch gedacht und mir diesen ebenfalls leckeren Orangen-Pflaumen-Scone einpacken lassen.

veganer_Pflaumen-Orangen-Scone (Berlin goodies)

Am Abend war ich schließlich mit einem Bekannten im vego essen. Das vego ist zwar „nur“ ein kleiner Fast-Food-Laden in Berlin-Prenzlauer Berg und nicht unbedingt mein Fall, kann aber neben Pizza,  Nuggets und Wraps mit einer großen Burgerauswahl und selbst gemachten Pommes überzeugen. Mein Hot-And-Cheese Burger mit Pommes war dann auch richtig gut und vor allem schaaaaarf.

BBQ-Burger mit Pommes (Berlin vego)

Natürlich gab es zwischendurch noch jede Menge Obst, doch hierfür fehlte mir wie immer die Ich-mach-mal-eben-ein-Foto-Motivation.

Bist nächste Woche. Dann wieder wie gewohnt aus dem verträumten Duisburg.

Hinweis für die Szenepolizei: Für den Nachschlag gibt es natürlich kein Foto. Falls also jemand der Meinung ist die Portionen sind zu klein, dem sei gesagt, dass man auch gemütlich und in Ruhe mehrere Portionen nacheinander essen kann. Vitamin B12 gab es natürlich auch. Aber das ist definitiv kein Foto wert.