Rezept: gebackener Rosenkohl mit Muskat und Hefeflocken

Der vegan Wednesday ist immer ein schöner Anlass neue Gerichte vorzustellen. Da ich jedoch oft frei Schnauze koche und natürlich nicht daran denke mir Notizen über die Zutaten zu machen, muss ich leider die eine oder andere Anfrage nach einem Rezept oft mit den Worten „Sorry, leider habe ich hierfür kein Rezept auf Papier.“ beantworten . So wurde ich neulich nach dem Rezept für unser Abendessen gefragt, das ich zum vegean Wednesday #117 vorgestellt habe. Reis mit Kichererbsen in Sesamsoße und gebackener Rosenkohl. Aufgeschrieben habe ich zwar auch hier kein einziges Wort. Doch die Zubereitung des Rosenkohls war dermaßen einfach, dass ich das Rezept nun ebenso einfach runterschreiben kann. Eine Prise Muskat sorgt dabei für das gewisse Etwas und Hefeflocken für einen Hauch von Käsearoma.

Reis mit Kichererbsen in Sesamsoße und gebackener Rosenkohl

gebackener Rosenkohl mit Muskat und Hefeflocken
(Rezept #87)

Was man alles braucht:
500g frischer Rosenkohl
3 EL Rapsöl
1 EL Weißweinessig.
1/2 Tl Salz
1 EL Hefeflocken
etwas Muskat (frisch gerieben)
etwas Pfeffer

So wird es gemacht:
Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.

Die Enden des Rosenkohls abschneiden und die äußeren Blätter entfernen. Rosenkohl waschen und trocken tupfen.

Die übrigen Zutaten in eine Schüssel geben und gut verrühren. Muskat gehört für uns auf jeden Rosenkohl. Daher habe ich ca. einen ¼ Tl Muskat verwendet. Etwas weniger tut es auch, je nach Belieben.

Den Rosenkohl in die Marinade geben und vorsichtig, aber gründlich einrühren.

Den Rosenkohl in eine Auflaufform geben und diese dann für ca. 25 bis 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben. Die Backdauer ist abhängig von der Dicke des Rosenkohl und der eigenen Vorliebe was die Bissfestigkeit angeht. Ich persönlich bevorzuge noch etwas Biss. Also einfach mal nach 25 Minuten testen wie weich der Rosenkohl schon ist und dann entscheiden was Euch lieber ist.

Der gebackene Rosenkohl passt zu, na, worauf Ihr gerade Lust habt. Bei uns war es Reis mit Kichererbsen in Sesamsoße oder auch schon zu Bratkartoffeln und Bratlingen.
Viel Spaß und guten Appetit.

Hinweis: Natürlich kann man auch Rosenkohl aus der Tiefkühltruhe verwenden. Dann kann man sich Ende abschneiden, Blätter zupfen und waschen in der Regel sparen. Allerdings passt dann die Grammangabe nicht mehr. Hier muss man dann etwas mit der Marinade spielen, d.h. ggf. etwas mehr zubereiten. Aber frischer Rosenkohl ist zumindest bei uns immer die erste Wahl.