vegan Wednesday #125

vegan Wednesday LogoSo, die Pegida-Bewegung hat nun auch den Weg nach Duisburg gefunden hat. Zum Glück gab es auf der Kundgebung am Montag dank einer starken Gegendemonstration nicht wirklich was zu melden. Hätte nicht ein netter katholischer Pfarrer für Aufmerksamkeit gesorgt, wäre das Medienecho wohl kaum wahrnehmbar gewesen. So traurig die Sache auch sein mag, es ist schon erstaunlich wie viel Dummheit sich in Dummheit wieder findet. Da brüskiert sich doch tatsächlich ein katholischer Pfarrer, dass das Licht am Kölner Dom ausgeknipst worden ist. Und was macht man als edler geistlicher Herr? Genau, man stellt sich an die Seite der Pegida (…die Sache mit der Dummheit). Ne, kann man natürlich machen. Nur ist geistlich nicht gleich geistreich. Ehrlich gesagt bin ich doch neugierig, was ein Pfarrer, dem ein Redeverbot auferlegt worden ist, noch geistreiches zu sagen. Nach Medienaussagen hatte er aber vorher schon nicht viel zu sagen. Von daher gibt es dazu auch nichts mehr zu sagen. Schön, dass heute mal wieder der vegan Wednesday im Kalender steht. Und hierfür lassen sich immer ein paar Worte finden.

Frühstück am vegan Wednesday

Kein Smoothie mehr im Kühlschrank. Zu früh, um den Mixer anzuwerfen. Das konnte kein guter Tag werden. Oder doch? Eine große Tasse Kaffee mit Sojadrink war zumindest eine leckere Alternative. Ja, genau. Ich trinke Kaffee, weil er mir schmeckt. Kaffee als Muntermacher ist für mich eher ein Ding für’s Märchenbuch.

Da ich heute einen Arbeitstag im Homeoffice genießen durfte, gab es zum Frühstück Haferporridge mit Chiasamen, Trockenobst, Zimt und Apfelstücken. Im Büro gibt es leider keinen Herd und somit auch kein (warmes) Porridge. Einer der charmanten Vorteile, wenn man daheim arbeiten kann.

Haferporridge mit Apfel und Trockenfrüchte (vegan)

Mittagsessen am vegan Wednesday

In der Mittagspause gab es nach einer kleinen Laufrunde und einer eingefrorenen Nasenspitze einen bunten Salat mit Mais, Möhren, Äpfeln, Kürbis-, Pinien- und Sonnenblumenkernen mit Tahini-Dressing und Gemüsebratlingen. Ach ja, ein Glas Saft stand auch auf dem Tisch.

bunter Maissalat mit Kernmischung und Tahin

Nach der Arbeit war in noch recht lange im Kaufladen unseres Sohnes einkaufen. Schließlich wollten wir noch einen Smoothie in der Küche zubereiten. Das haben wir dann auch zusammen gemacht. Und endlich, ja endlich haben ich einen Smoothie gefunden, den auch unser Sohn gerne mag. Isst und trinkt er sonst alles, war ich hier bisher nämlich recht erfolglos. Aber unser Schoko-Erdnuss-Bananen-Smoothie hat hoffentlich die erhoffte Wende eingeläutet (Rezept folgt). Und somit trotz Smoothie-Entzug am frühen Morgen doch noch ein guter Tag und vor allem kein Tag ohne Smoothie.

Abendessen am vegan Wednesday

Da ich am Abend noch unterwegs war fiel das gemeinsame Abendessen heute leider aus. „Auswärts“ gab es neben jeder Menge Tee unter anderem leckeres selbst gebackenes Herbstbrot und Walnuss-Kichererbsen-Zwiebel-Aufschnitt. Natürlich auch selbst gemacht und genauso lecker. Was zum Knabbern gab es auch noch. Also, alles prima.

Hinweis für die Szenepolizei: Für den Nachschlag gibt es natürlich kein Foto. Falls also jemand der Meinung ist die Portionen sind zu klein, dem sei gesagt, dass man auch gemütlich und in Ruhe mehrere Portionen nacheinander essen kann. Vitamin B12 gab es natürlich auch. Aber das ist definitiv kein Foto wert.