vegan Wednesday #129 und diese Drecksmusik

vegan Wednesday LogoKinderkarnevalszug am Samstag. Véganes Mit-Mach-Cafe für Familien am Sonntag – sehr schön, ausführlicher Bericht folgt. Und ein freier Rosenmontag. Genau, super Wochenende. Klar, wie immer viel zu schnell vorbei. Aber was soll’s. Einfach mal drei Tage ohne Arbeit. Und so konnte mich eine Mail mit dem Titel „So eine Drecksmusik“ am Dienstag auch nicht umhauen. Unter Drecksmusik wollte der Verfasser der E-Mail Bands wie Napalm Death, Mörser, aber auch A Place To Bury Strangers, Fugazi und Sick Of It All verstanden wissen. Es drehte sich schließlich um die Frage, wie ich mir das (so eine Drecksmusik) anhören könne.  Meine Antwort wäre sicherlich einen seitenlangen Beitrag wert. Doch das wäre hier nicht angemessen. Daher nun nur die Kurzform. Die Antwort ist mehr als simpel und dabei muss ich nicht einmal den Klischeesatz „Geschmäcker sind eben verschieden“ auspacken.

Nein, ich will Musik mit jeden Akkord erleben, in jeder Sekunde fühlen. Und zwar in allen möglich Gefühlsausprägungen. Einige Stimmen nennen das Katharsis. Was es wohl auch ganz gut trifft. Und ich mag es, wenn Musik nicht einfach ist. Ich mag es gerne komplex, abwechslungsreich, vielschichtig und vor allem intensiv. Und ja, sehr gerne auch krachig, laut, gewaltig, hart und direkt. Aber eben nicht nur. Dylan, Young und all die modernen Singer-/Songwriter*Innen da draußen. Auch das ist Musik, die ich liebe. Um nur ein Gegenbeispiel zu nennen. Doch etwas fehlt noch. Genau, ich will mich mit Musik auseinandersetzen können. Musikalisch wie textlich. Ich mag es, wenn Menschen was zu sagen haben oder sich zumindest mit alle dem Mist auf diesem Planeten auseinandersetzen. So, Punkt.

Und all das gibt mir dieser langweilige und hübsch verpackte Einheitsbrei, der täglich aus dem Radio trällert oder mit Glanz und Glamour in Casting Shows zu überzeugen versucht, nicht. Dann das ist „leer“. Ohne Inhalt. Das ist nicht echt. Das ist nur Show. Denn es gut um Geld. Geld, Geld. Musik ist nur Nebensache. Mittel zum Zweck. Was soll ich also damit? Genau, nichts. Natürlich gibt es Ausnahmen, das will ich nicht verschweigen. Doch ein guter Song in einer Stunde Radio – und das ist schon hoch gegriffen – ist nun auch nicht erfüllend. Doch zum Glück gibt es ja diese Drecksmusik!!! Und den heutigen vegan

Frühstück am vegan Wednesday

Am frühen Morgen ein fruchtiger roter Smoothie – die Mischung aus Beeren und Erdnussmus entwickelt sich langsam zu meinem Favoriten – und Fitnessübungen auf der Matte. Auf dem Weg in ins Büro begleitet mich die aktuelle Scheibe von Tiny Moving Parts. Im Büro ein Hirse-Hafer-Amaranth-Porridge mit Trockenobst, Kürbiskernen und Banane. Dazu ein kleines Glas Saft. Eisen und Vitamin C sind schließlich gute Freunde

veganes Amaranth-Hirse-Hafer-Porridge

Mittagsessen am vegan Wednesday

Mittagspause. Langer Spaziergang an der frischen Luft. Man, was für eine unangenehme nass-kalte Angelegenheit. Egal, Hauptsache den trägen Körper etwas bewegen. Zur Belohnung gab es zwei leckere Waffeln mit Erdnusschrunch. Waffeln zum Mittag? Nun, heute habe ich für unseren Sohn für die Kita Waffeln gebacken und tatsächlich auch zwei Stück behalten dürfen. Das geschieht eher selten. Also ausnutzen.

vegane Waffeln

Dann ein gewohnt sportlicher Nachmittag. Papa geht laufen (also ich). Das liebe Kind übt sich in Wing Tsun. Zur Stärkung gab es Obst und jeweils einen Müsliriegel. OK, unser Sohn hat noch wesentlich mehr gefuttert.

Abendessen am vegan Wednesday

Wieder daheim stand das Abendessen auch schon auf dem Tisch. Vollkornreis mit Rosenkohl in Hafercreme und Dinkelbratlinge. Zum Nachtisch noch etwas Obst. Und so neigt sich der Tag satt und glücklich dem Ende zu. Na, zumindest für unseren Sohn. Ich selbst habe mir noch mit einem Glas alkoholfreien Weizenbier die Niederlage von Schalke gegen pinke (!) Spanier angeschaut. Ups, schon wieder rausgeflogen. Oder?

Gute Nacht.

Hinweis für die Szenepolizei: Für den Nachschlag gibt es natürlich kein Foto. Falls also jemand der Meinung ist die Portionen sind zu klein, dem sei gesagt, dass man auch gemütlich und in Ruhe mehrere Portionen nacheinander essen kann. Vitamin B12 gab es natürlich auch. Aber das ist definitiv kein Foto wert.