vegan wednesday #151 und der sommerliche Grillwahnsinn

vegan Wednesday LogoBei annähernd tropischen Temperaturen macht Essen ja nicht wirklich viel Spaß. Warme Gerichte sind tatsächlich unmöglich. Ich frage mich, wie manch einer (sorry, ich persönlich habe noch nie eine Grillmeisterin am Grill stehen sehen) auch noch vor dem Grill stehen kann. Aber gut, wenn 35 Grad noch nicht reichen, schmeißt man eben den Grill an. Ein kaltes Bier scheint wohl meistens zu helfen. Wobei das zumeist an den lustigen Nebenwirkungen eben jener Gerstenkaltschale liegen wird. Sind die Sinne getrübt, kann es dann auch schon mal zehn Grad kälter sein. Aber nein danke. Ich verzichte dann doch auf beides. Ein langweiliges Mineralwasser ist dann meine erst Wahl. Moment, langweilig? Zum Glück ist unsere Terrasse mehr Kräutergarten als Terrasse. So kann man auf echt simple Art und Weise jedes Mineralwasser in ein kleines Geschmackswunder verwandeln. Insbesondere Minze hat es mir angetan. Oder auch Ingwer. Ok, der wächst nicht hier im Garten. Aber dennoch nicht zu verachten. Rosmarin, Basilikum oder Koriander, ein Spritzer Zitrone. Erfrischend und lecker. So auch unser vegan Wednesday, der wie die gesamte Woche im Zeichen der kalten Küche stand.

Frühstück am vegan Wednesday

Der Tag begann wie gewohnt daheim mit einem großen Smoothie, heute mal wieder in grün. Gefolgt von einer Portion Müsli im Büro. Es gibt eben Dinge, die ändern sich nie. Manchmal ist das aber auch gut so.

Mittagessen am vegan Wednesday

In der Mittagspause dann ein Rucola-Salat mit eine bunter Kern- und Samenmischung und Sesamdressing. Der Rucola wächst übrigens auch hier im Garten. Wobei, mittlerweile auch nicht mehr. Ich habe eben die letzten Reste verputzt.

veganer Ruccolasalat

Abendessen am vegan Wednesday

Nach meiner Radtour (Büro – Zuhause), einem kleinen Snack (Chia-Mandelbällchen, Rezept) und dem Training von unserem Sohn gab es zum Abendessen den nächsten Salat. Und zwar diesen: Hirsesalat mit Paprika, Frühlingszwiebeln, Paprika, Tomaten, Möhren, Datteln, Walnüssen und Erdnussdressing (Rezept). Dazu für jede Tellerportion etwas Leinöl und als Beilage Baguette und kalte Bratlinge (frisch aufgetaut). Nachtisch etwas Schokomus (Avocados, Datteln, Bananen und Kakao) mit Sojajoghurt.

rohvegane Chia-Mandelbällchen

Ach ja, zudem gab es Wasser, Wasser, Wasser. Na gut, auch einen Pott Kaffee mit Sojadrink und einer Portion Studentenfutter am Abend auf der Terrasse bei einem spannenden Buch.

Hinweis für die Szenepolizei: Für den Nachschlag gibt es natürlich kein Foto. Falls also jemand der Meinung ist die Portionen sind zu klein, dem sei gesagt, dass man auch gemütlich und in Ruhe mehrere Portionen nacheinander essen kann. Vitamin B12 un Vitamin D gab es natürlich auch. Aber das ist definitiv kein Foto wert.