Feb 17 2017

reinhören: code orange – forever

Code Orange - Forever (Artwork)Angesprochen auf die Thematik eine Frau in der Band zu haben antwortet Sänger und Drummer Jami Morgan in der aktuellen FUZE „Wir sind nicht eine von den Bands, die eine Frau als Mitglied haben. Wir sind eine Band, die aus vier Leuten besteht, die einfach zu hundert Prozent sie selbst sind und nicht das Geschlecht, das sie haben… Fickt Euch, wir sind einfach eine Band.“ Deutliche Worte, die oft auch vor der eigenen Szene nicht Halt machen, wenn Verhalten und Einstellungen anderer Bands daneben sind. So kompromisslos (und berechtigt) diese Verbalattacken sind, so kompromisslos sind Jami Morgan und Code Orange auch musikalisch. Das stellen sie mit ihrem nunmehr dritten Album Forever wieder einmal eindruckslos unter Beweis.
so klingt Forever


Nov 10 2015

Konzertbericht: Bane, Code Orange, Wolf Down live in Köln

Seit ihrem 1999er Album It All Comes Down to This haben Bane für eine ganze Reihe von unvergesslichen Momenten gesorgt. Das gilt für alle Outputs, vor allem aber für jedes mitgelebte Konzert der Jungs aus Worcester, Massachusetts. Nun ist jedoch Schluss. Bereits mit ihrer letztjährigen Scheibe Don’t wait up (Review) haben Bane ihren Abschied angekündigt. Mit der „Final European Tour“ wurde dies nun auch Gewissheit. Noch einmal durch die kleinen Clubs touren. Noch einmal die letzten 20 Jahre aufleben lassen. Der Andrang war entsprechend groß. Das Konzert im kleinen Kölner MTC am vergangenen Samstag seit Wochen ausverkauft. Die Vorfreude auf dieses Konzert und auf eine mitreißende Hardcoreshow war dementsprechend groß. Zudem standen zwei weitere namenhafte Bands auf dem Tourflyer. so war die Show


Okt 1 2014

reinhören: code orange – i am king

Code Orange - I Am King Frontcover“A lot of the heavier parts are heavier and sometimes more obvious. A lot of the odd parts are weirder and a little more anti-social.”

Mit diesen Worten beschrieb Sänger und Drummer Jami Morgan vor einiger Zeit die neue Scheibe seiner Band. Auf der einen Seite schürt das natürlich die Erwartungen auf das neue Album, denn das 2012 ebenfalls via Deathwish veröffentlichte Debütalbum war schon eine Wahnsinnsscheibe. Auf der anderen Seite klingen diese Worte im Kontext beider Alben umso beunruhigender, denn Love Is Love/Return To Dust war schon ein brachiales Biest, das sich schonungslos durch Verstand und Nervenbahnen wühlte.

Nun lassen Code Orange ihren Worten Taten folgen. I Am King ist in der Tat ein bizarres und unbarmherziges Monstrum, das nach 35 Minuten nichts anderes als einen menschlichen Trümmerhaufen zurücklässt.

„No boxes. No boundaries. No Fear.“

und so klingt das Album