Sep 4 2013

ein Blick in meine Tasche

Haha, ich weiß gar nicht mehr wann ich meinen letzten Kettenbrief geschrieben habe. Das muss irgendwann zu meiner Schulzeit gewesen sein. Also vor mindestens, äh, vor langer langer Zeit. Nun hat mich aber doch wieder einer erreicht. Naja, wenn ich ehrlich bin habe ich alle anderen immer sträflich missachtet. Aber irgendwie finde ich die Aktion Einen Blick in meine Tasche doch recht witzig. Zumal eine schöne Idee einer veganen Blogger-Gemeinschaft. Zudem hat mich Claudi von Claudi goes vegan mit so netten Worten eingeladen („Damit auch mindestens ein Mann zu Wort kommt“.), da kann ich einfach nicht nein sagen. Daher habe ich heute meine Tasche ausgepackt, die ich eigentlich nur recht selten einpacke. Und zwar dann, wenn ich beruflich unterwegs bin.
hier wird meine Tasche ausgepackt


Jan 11 2013

vegane Weine von Rapunzel

Rapunzel LogoWer im letzten Jahr meine kleine Weingeschichte in drei Teilen gelesen hat, weiß, dass ich hin und wieder gern ein Gläschen Wein trinke. Nun ist es aber leider so, dass Wein in der Regel nicht vegan ist. Doch zum Glück gibt es ein paar Anbieter, die auch oder ausschließlich veganen Wein im Angebot haben.Der Anbieter meines Vertrauens ist hier die Firma Rapunzel aus Legau. Seit ein paar Jahren bestelle ich meinen Wein fast ausschließlich über den Rapunzel-Onlineshop. Sowohl Rotwein- als auch Weißweinliebhaber werden hier auf jeden Fall glücklich werden. Findet man hier doch eine zwar kleine, aber doch sehr attraktive und erstklassige Auswahl an veganen Rotweinen, Weißweinen und Prosecco.
hier wird es richtig interessant


Jan 9 2013

Auflösungen und Reunions 2012

musikalischer Jahresrückblick Nummer 2

Auch 2012 sagten Bands auf Wiedersehen oder waren plötzlich wieder da. Ob wichtig oder völlig überflüssig. Ob Überraschung oder totale Entäuschung. Ob Trauer oder pure Freude. Drei kleine musikalische Geschichten über Abschiedstouren, Reunions und kuriose Begebenheiten

Abschiedstour

Nach einer Abschiedstour voller Schweiß und Tränen kehren Smoke Blow pünktlich zum Jahresende in den hohen Norden zurück, um ein ruhiges und gemütliches Leben abseits von dreckigen Punkrockschuppen und engen Tonstudios zu finden. Was bleibt? Sieben unglaubliche Alben und was weiß ich wie viele Konzerte, die man in schweißtriefenden Holzfällerhemden und zerrissenen Jeans verlassen hat. Trost spendet jedoch ein Interview im OX-Fanzine mit MC Straßenköter. Neue Alben wird es nicht mehr geben. Doch die Bühnen in diesem Lande wollen die Jungs vielleicht doch noch einmal abreißen. Und wer die rastlosen und energiegeladenen Kieler kennt, weiß, dass neue Projekte nicht lange auf sich warten lassen. Seien wir also gespannt und vergessen unsere Tränen.
Reunions und andere Geschichten


Aug 2 2012

Tofu, Körner, Gras und die vegane Vielfalt

Ich denke die meisten Menschen, die vegan leben, kennen diese Fragen „Was isst du überhaupt?“ oder „Was kannst du denn noch essen?“. Früher musste ich immer erst ein wenig überlegen, was ich auf diese Fragen antworten sollte. Das lag nicht daran, dass mir nichts eingefallen wäre. Sondern vielmehr daran, dass ich nicht wusste womit ich anfangen soll. Mir schwirrten  immer sofort ein paar dutzend leckere Sachen im Kopf herum und daher war die Entscheidung, was man zuerst und in welcher Reihenfolge nennen sollte, nicht immer ganz so einfach. Oft konnte ich meinem Gegenüber ansehen, dass er wohl der Meinung war, dass ich selbst als vegan lebender Mensch nicht wisse, was ich denn essen könne, da ich ja nicht innerhalb weniger Sekunden eine endlos lange Liste runterleiern konnte. Meine folgende Antwort war somit auch schon mit einem negativen Vorzeichen belastet. Umso schwieriger wurde es dann meine Mitmenschen von der unglaublichen Vielfalt der veganen Ernährung zu überzeugen. Irgendwann wurde mir dann klar, dass das der falsche Weg ist.

hier geht es weiter


Feb 9 2012

die Sache mit dem Wein hat ein Ende

Doch irgendwann war sie dann wieder da. Also, Computer angeschmissen und die bewährte Suchmaschine mit Fragen und Suchwörtern bombadiert. Lange, lange hat es gedauert. Doch ich bin fündig geworden. Ein kleine Firma aus Bayern führt doch tatsächlich eine kleine aber mehr als feine Auswahl an veganen Weinen im Sortiment. Ohne Zögern wurde eine Auswahl geordert. Dann warten. Zum Glück nur kurz. Korkenzieher wieder aus der Schublade geholt. Und… Begeisterung. Himmlisch. Und was für ein wunderschönes rubinrot.

Also, wer die gleichen Probleme hat kann aufatmen. Naja, Probleme ist ein wenig übertrieben. Ohne geht’s natürlich auch.

Übrigens, fast vergessen, die erwähnte Firma trägt den Namen Rapunzel. Schaut mal rein: www.rapunzel.de

Ich möchte aber auch nicht vergessen zu erwähnen, dass ich auf viele Produktanfragen bzgl. der Art der Schönung keine Antworten erhalten habe. Viele? Nein, fast alle meine Mails sind irgdendwo im Nirgendwo des WorldWideWeb verschwunden. Was soll ich nun davon halten? Puh, mir fallen da nur böse Vermutungen ein.

Nun, vielleicht kann mir ja jemand helfen. Falls mir noch was einfällt geht die Geschichte natürlich weiter. Fortsetzungen sind ja recht hip.

 

Die Geschichte mit dem Wein hatte hier ihren Anfang. Und ging hier weiter.


Feb 7 2012

die Sache mit dem Wein geht weiter

Nun war mir das sehr lange nicht bekannt. Es ist ja auch nicht verpflichtend auf den Ettiketten der Weinflaschen einen Hinweis auf die Art der Schönung aufzuführen. Liebe Allergiker, so sieht’s aus. Ein Unding! Zum Glück ist ab Juli 2012 Besserung in Sicht. Der Allergiehinweis soll kommen. Dann endlich, keine roten Flecken mehr auf der Haut. Ein Dank an die EU.

Wieder zurück zu den Bewohnern der Vegan Rock City.

Nun war ich also ein kleiner dummer Weinliebhaber, der sich eben nicht gut genung informiert hat. Warum habe ich denn auch kein einziges Weinseminar besucht? Wird dieses schöne Thema dort überhaupt angesprochen? Wäre wohl eher contraproduktiv.

Als ich dann zum ersten Mal davon gelesen habe wurde mir erst Mal so richtig übel. Was tun? Alle noch vorrätigen Flaschen wurden verschenkt. Wegwerfen empfinde ich gleich doppelt schlimm. Der Weinkonsum wurde auf Null reduziert. Und für lange Zeit hatte ich dann überhaupt keine Lust mehr auf ein kleines Gläschen.

Fortsetzung folgt

 

Die Sache mit dem Wein fing hier an. Und geht hier zu Ende.