Jan 5 2017

2016 Jahresrückblick / end of the year review

2016 ist Geschichte. Hier noch ein kurzer und natürlich nicht vollständiger Blick zurück auf das, was unter anderem bewegen sollte und natürlich nicht bewegt hat. Dabei fällt es nach den tragischen Ereignissen in Berlin vor einigen Tagen gar nicht so leicht das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Zunächst einmal gehört mein Mitgefühl allen Betroffenen und deren Angehörigen, die Opfer dieser schrecklichen Tat geworden sind. Umso erschreckender ist es, dass einige Menschen nicht verstehen wollen, dass genau das, Mitgefühl sowie eine Zeit der Stille gerade angebracht ist. Eben diese Menschen versuchen, obwohl die Tat noch nicht aufgeklärt ist und andere Menschen trauern, Kapital aus diesem Verbrechen zu ziehen indem sie es für ihre Zwecke instrumentalisieren. Und scheren sich somit einen Dreck um andere. Mitgefühl? Wie so oft stehen die eigenen Interessen im Vordergrund. Ganz vorne dabei natürlich AfD – kein Mitgefühl und purer Egoismus ist natürlich eine tolle Alternative für Deutschland -, Pegida und das Jahr geht weiter


Dez 14 2016

reinhören: andrew paley – sirens

Andrew Paley - Sirens (Coverartwork)Bereits mit seinem Debütalbum White Rooms und der EP Songs for Dorian Grey hat Andrew Paley bewiesen, dass er nicht nur mit The Static Age, sondern auch solo ein Garant für rührende und große Momente ist. Mit seinem nun veröffentlichen zweiten Album Sirens zeigt er das wieder einmal mehr als eindrucksvoll, wenngleich Sirens im eigentlichen Sinne nicht als volles Album zu betrachten ist. Beinhaltet es neben den sieben Stücken der 2014 veröffentlichten Songs for Dorian Grey EP lediglich fünf neue Stücke, die er Anfang des Jahres in Chicago aufnahm. Doch das sind nur Randnotizen. Denn Andrew Paley schenkt uns zwölf bewegende und gefühlvoll erzählte Geschichten, die uns wie gute Freunde*Innen durch diese nasskalte Jahreszeit begleiten.
so klingt Sirens


Feb 5 2016

FJØRT im Interview

Vor einigen Tagen ist das neue FJØRT-Album via Grand Hotel van Cleef erschienen. Nachdem ich mich mit Kontakt (Review) ausführlich auseinandergesetzt habe – was im Übrigen zwangsläufig passiert, wenn man dieses Album verstehen will – und zudem diverse Stimmen rund um das Album analog wie digital gelesen habe, standen immer noch einige Fragen im Raum, die mir einfach keine Ruhe gelassen haben. Dankenswerterweise hatte ich die Möglichkeit, eben diese Fragen Chris, David und Frank direkt zu stellen. Ob nun über das neue Album, religiösen Fanatismus, die „braune Pest“ oder auch musikalisches Schubladendenken, FJØRT haben auch abseits ihrer Songs einiges zu sagen. Und das ist genauso interessant, spannend und in diesem Fall lesenswert, wie ihr gesamtes musikalisches Schaffen. Genau davon könnt Ihr Euch nun selbst überzeugen.

FJØRT (by Andreas Hornoff)

FJØRT by Andreas Hornoff

hier das FJØRT-Interview


Nov 17 2015

hingehen: Beach Slang live auf Tour im Frühjahr 2016

Erst kürzlich haben Beach Slang ihr Debütalbum The Things We Do To Find People Who Feel Like Us veröffentlicht (Review). Im Februar 2016 kommen die Jungs aus Philadelphia nun erneut nach Europa, um die neuen Songs in einer Reihe von kleinen Clubs live und laut vorzustellen. Hier die Termine. Schaut mal vorbei. Es lohnt sich garantiert. Und mit Blick auf den Titel des aktuellen Albums passt das sicherlich auch.
hier die Termine


Okt 27 2015

Shortcuts: Meat Wave, Basement, Tigers Jaw und City Light Chief

Mit ihrem giftigen Mix aus Punk, Noise, Powerpop und Garagerock konnten Meat Wave (nicht nur) mit ihrem aktuellen Album Delusion Moon überzeugen. Nun gilt es diesen Schwung live auf die Bühne zu bringen. Ob das der Fall sein wird? Im November kommen die Jungs für fünf Konzerte nach Europa. Die Chance also, sich selbst davon zu überzeugen. Hier die Termine.
hier gibt es alle News


Apr 2 2015

review: the moth – and then rise

The Moth - And Then Rise (Frontcover)Mit ihrem Debutalbum They Fall (Review) haben sich The Moth in einen tiefen Abgrund gestürzt. Dort haben Sie sich über ein Jahr lang in einem beklemmenden und schweren Gebräu aus Sludge, Doom und Metal gesuhlt. Nun kriechen The Moth – einer pechschwarzen erdrückenden Masse gleich – langsam wieder aus diesem Abgrund hervor, um diesen verfluchten Planeten mit ihrem zweiten Album And Then Rise erneut in ein düsteres Gewand zu kleiden.
so klingt And Then Rise