Okt 18 2016

immer noch aktuell: Nazi Punks Fuck Off by the Dead Kennedys

Nazi Punks Fuck Off erschien bereits 1981 auf der In God W Trust, inc. EP und war zugleich die fünfte Single der Dead Kennedys. Damals richtete sich der Song vor allem gegen rassistische und faschistische Strömungen innerhalb der Punk- und Hardcorebewegung. 35 Jahre später hat dieser Song nichts an seiner Relevanz verloren. Beispielsweise gleicht die Zeile „Punk means thinking for yourself“ weiterhin einem Wunschdenken. Tatsächlich werden auch heute noch Punk und vor allem Hardcore teilweise als Kult angesehen, in dem es gewisse Regeln und Denkweisen zu befolgen gilt. Wer sich nicht daran hält, wird nicht selten mit kritischen Blicken beäugt. Und natürlich aktueller denn je, rassistisches und faschistisches Gedankengut und Methoden sind wieder im Aufwind. Auch sonst so offene Bewegungen wie die eingangs genannten oder auch die vegane Bewegung werden davon nicht verschont. Also, Nazi Punks Fuck Off.
hier der Song mit Text und Video


Sep 14 2015

Shortcuts mit Napalm Death, Ryker’s und Cold Reading

Napalm Death haben mit How The Years Condemn einen weiteren Song aus ihrem aktuellen Album Apex Predator – Easy Meat (Review) ausgekoppelt. Passend dazu steht bereits ein Video – eine Mischung aus Animation und Liveaufnahmen – bereit, das Mark Barney Greenway wie folgt kommentiert:

„Subject-wise I think this is one of the more open-ended of the tracks that we have in the sense that everybody has their own ideas toward living a vibrant and fulfilling life. To me, Costin expertly captured some elements that can be detrimental to that and keep us in a bubble: becoming progressively stupefied by television / mass media… leaving unnecessary burdens upon another person sharing life with us… only seeing an altered perspective through the bottom of a bottle or suchlike. Don’t misunderstand, this is not an anti-alcohol / intoxicant song – as some might conclude – but more to understand that any form of stimulant that controls us rather us controlling it (from TV to drugs and many things in between) really can impair and reduce the quality of life that is possible for our finite time on earth.“ (Quelle: http://napalmdeath.org/scum/debut-video-clip-for-how-the-years-condemn/)

Video und weitere News


Jul 8 2015

Konzertbericht: Napalm Death live in Köln

Bei beinahe tropischen Temperaturen sucht man ja gerne nach einer kleinen Abkühlung. Oder man dreht die Welt kurzerhand auf den Kopf und sucht für ein paar Stunden noch heißere Orte auf, um mit einem müden Lächeln auf die bisherigen heißen Tage zurück zu blicken. Das Napalm Death Konzert im Kölner Underground am vergangenen Sonntag kam da gerade recht.

Napalm Death, Serpent Eater
Köln / Underground – 05.07.2015

Serpent Eater machten an diesem Abend den Anfang und bereits während des ersten Songs war jeder noch so kleiner Gedanke an Sommer und Sonne vergessen. Schließlich hatte sich soeben ein bedrohlicher, schwermütiger und pechschwarzer Klotz auf das Underground gestürzt. so war das Konzert


Jun 26 2015

hingehen: Napalm Death live auf Tour

Napalm Death gehören zu den Bands, die mir sowohl live als auch auf Platte immer wieder den Kopf abreißen. Insbesondere die Liveauftritte der Band aus Birmingham sind Katharsis pur. Umso erfreulicher, dass die Jungs auch dieses Jahr wieder nach Deutschland kommen, um unser Nervenkostüm nachhaltig zu zerstören. Das im Frühjahr veröffentlichte Album Apex Predator – Easy Meat (Review) ist hierfür – wie die gesamte Diskographie – sicherlich bestens geeignet.

Nach einer Clubtour im Sommer folgen einige Auftritte im Rahmen der Deathcrusher Tour 2015 (u.a. mit Carcass und Obituary). Hier die Termine für Deutschland, die Niederlande, Österreich und die Schweiz. Schaut mal vorbei. Es lohnt sich. Napalm Death Tourtermine


Mrz 4 2015

reinhören: napalm death – apex predator–easy meat

Napalm Death - Apex Predator (Cover)Napalm Death gehören seit vielen Jahren zu den Bands, die mich live immer wieder umhauen, weil sie mir immer wieder aufs Neue den Kopf abreißen und mich in den Wahnsinn treiben. Darüber hinaus ist jede Show ein Erlebnis der besonderen Art: beeindruckend, intensiv und emotional aufwühlend zugleich. Doch eine Sache macht Napalm Death so besonders: mit ihren Alben schaffen die Jungs aus Birmingham das auch. Und genau das ist eher eine Seltenheit. Das neue Album Apex Predator–Easy Meat ist da nicht anders. Es macht mich wahnsinnig.
so klingt Apex Predator


Nov 18 2014

Konzertbericht: Napalm Death und Hatebreed live in Bochum

Hatebreed werden in diesem Jahr 20 Jahre alt. Solch ein Jubiläum darf man natürlich feiern und daher reisen die Jungs zurzeit von Club zu Club, um gemeinsam mit ihren Fans zu feiern. Vor ein paar Jahren hätte ich noch gesagt „OK, da muss ich hin.“ Doch bei den letzten Shows musste ich feststellen, dass mich Hatebreed live nicht mehr so umhauen wie noch in der Vergangenheit. Daher hatte ich die Tour schon abgehakt. Doch dann habe ich zu meiner großen Freude gelesen, dass Napalm Death die Jungs aus den USA als Support begleiten werden. Tja, dann besuche ich auch gerne wieder eine weitere Hatebreed Show. So geschehen am 13. November.
so war das Konzert