Jun 28 2016

reinhören: parents – great reward

Parents - Great Reward (Coverartwork)Mit Great Reward hat die neuseeländische Hardcore Band Parents kürzlich ihr zweites Album veröffentlicht. Und der Albumtitel verspricht dann auch alles was in ihm steckt. Während sechzehn aufreibender Minuten ist dieses Album eine Belohnung in jeder Hinsicht. Während immer mehr Bands sich anhören wie irgendeine andere Band bieten Parents explosiven und erschütternden Hardcore, der nicht nur anspruchsvoll, sondern vor allem mit einem unverwechselbaren, ganz eigenen Sound daher kommt. Das liegt vor allem daran, dass die Band aus Auckland keine Genregrenzen kennt. Hier trifft Hardcore auf Punk, Grindcore, Screamo und Post-Hardcore in einer derart komplexen Weise, dass ich gar nicht weiß, was mir hier eigentlich gerade um die Ohren fliegt.
so klingt das Album


Jun 23 2016

Konzertbericht: Fiducia-Sommerfest in Duisburg, 19.06.2016

Am letzten Sonntag fand im Duisburger Asta-Keller das diesjährige Fiducia-Sommerfest statt. Bei tollem Wetter gab es veganen Grillteller und Cocktails, zudem spielten mit Lawine, Parents, Lentic Waters und Svalbard ab dem späten Nachmittag noch vier Bands. Die Preise waren insgesamt wie immer mehr als fair. So kostete der Grillteller lediglich 3,50 Euro während für die vier Liveshows mindestens 7,- Euro (oder auch gerne mehr) über den Tisch wanderten. Mit knapp 50 Besucher*Innen war das Sommerfest auch recht gut besucht. Insgesamt schön zu sehen, dass es immer noch (Hardcore-) Events gibt, die so rein gar nicht nach Kommerz stinken. Bei vielen und insbesondere bei diversen Megafestivals dreht sich ja fast alles nur noch um den Merchverkauf, während Getränke und Speisen zu alles andere als freundlichen Preisen verkauft werden. Aber gut, es läuft ja. Wenn ein großes N oder das Nike-Logo auf dem Schuh platziert ist, dann ist Kommerz offenbar ein guter und leibgewonnener Bekannter. Im Asta-Keller zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Der Merch war überschaubar und die Preise ebenfalls fair. Die meisten Scheiben kosteten weniger als bei hiesigen Mailordern, teilweise lief auch einiges nach dem „Pay what you want“-Prinzip ab. So landet das Geld dann aber auch direkt bei den Bands und nicht noch beim Vertrieb und usw. Bands wie Lentic Waters, Lawine oder Parents verzichten sogar bewusst auf all das und nehmen alles selbst in die Hand. Gut so! so war das Sommerfest