Feb 17 2016

Konzertbericht: Ryker’s und Tausend Löwen Unter Feinden in Krefeld

Nach zwei Festivalshows im letzten Jahr – zunächst auf der Persistance Tour noch mit Kid D am Gesang, auf dem Nord Open Air in Essen dann erstmal mit Dennis am Mikro – und der neuen Scheibe Never Meant To Last (Review) stand nach langer Zeit wieder eine Ryker’s Clubtournee an. Da die zumeist kleinen Shows in den 90ziger Jahren in bester Erinnerung geblieben sind und zudem Dennis als Sänger mehr als überzeugen konnte, war ich gespannt, wie die Jungs anno 2016 in einem kleinen Club rüberkommen würden. Nicht weniger interessant schien das Magnapop in Krefeld zu sein, in dem seit einigen Monaten wieder recht gute Konzerte stattfinden. Zudem gibt es dort bei allen Konzerten nun auch veganes Essen von Voll Lecker Catering aus Rheinberg. Genug Gründe, um mal vorbeizuschauen. so war das Konzert


Okt 20 2015

reinhören: ryker’s – never meant to last

Rykers - Never Meant To Last (Artwork)Mit Never Meant To Last erscheint nun das zweite Ryker’s Album nach der letztjährigen Reunion. Nachdem Sänger Kid D die Band Anfang des Jahres verlassen hat (die Gründe könnt Ihr hier nachlesen), ist Bassist Chris nun das letzte verbliebene Gründungsmitglied der Band. Also eben jener Band, die in den 90ziger Jahren mit Alben wie Ground Zero und A Lesson in Loyality die europäische Hardcoreszene aufgemischt hat. Mit Dennis von Brightside und Tausend Löwen unter Feinden haben die Jungs jedoch einen Frontmann gefunden, der live bereits überzeugen konnte. Doch gilt das auch für die neue Scheibe? Genau das kommt auf die wohl Perspektive an.
so klingt das Album


Sep 14 2015

Shortcuts mit Napalm Death, Ryker’s und Cold Reading

Napalm Death haben mit How The Years Condemn einen weiteren Song aus ihrem aktuellen Album Apex Predator – Easy Meat (Review) ausgekoppelt. Passend dazu steht bereits ein Video – eine Mischung aus Animation und Liveaufnahmen – bereit, das Mark Barney Greenway wie folgt kommentiert:

„Subject-wise I think this is one of the more open-ended of the tracks that we have in the sense that everybody has their own ideas toward living a vibrant and fulfilling life. To me, Costin expertly captured some elements that can be detrimental to that and keep us in a bubble: becoming progressively stupefied by television / mass media… leaving unnecessary burdens upon another person sharing life with us… only seeing an altered perspective through the bottom of a bottle or suchlike. Don’t misunderstand, this is not an anti-alcohol / intoxicant song – as some might conclude – but more to understand that any form of stimulant that controls us rather us controlling it (from TV to drugs and many things in between) really can impair and reduce the quality of life that is possible for our finite time on earth.“ (Quelle: http://napalmdeath.org/scum/debut-video-clip-for-how-the-years-condemn/)

Video und weitere News


Aug 11 2015

Ryker’s: neues Album, neuer Sänger, Tour und Live-Impressionen

Obwohl musikalisch kaum vergleichbar, waren die Ryker’s neben den Spermbirds in den Neunzigern für mich persönlich DIE Hardcorebands aus Deutschland. Immerhin waren das auch die beiden deutschen Bands, auf die ich damals zuerst aufmerksam geworden. Im Laufe der Zeit wurden das natürlich immer mehr Bands. Doch diese beiden Bands mag ich bis heute. Nach immerhin über 20 Jahren.

An dieser Tatsache änderte auch die Auflösung im Jahr 2000 nichts. Umso erfreulicher natürlich die Reunion 2013 mit anschließenden Auftritten im Rahmen der Persistance Tour 2013 und 2015 sowie dem Album Hard To Core 2014. Von der langen Pause, sieht man von kurzzeitigen Unterbrechungen einmal ab, keine Spur. Im Gegenteil, die Jungs aus Kassel klangen wie eh und je, die Shows strotzen weiterhin vor Energie. Alles wie gehabt. Könnte man meinen. viele weitere Ryker’s News


Jan 26 2015

Konzertbericht: Persistence Tour 2015 in Oberhausen

Das neue Jahr ist noch jung und schon muss man feststellen, dass sich manche Dinge einfach nicht ändern. Wie auch in den Vorjahren reist die Persistence Tour im kalten Januar quer durch Europa und hat, zumindest in diesem Jahr wieder, ein fettes Line-Up im Gepäck. So traf man sich am 17. Januar in der Oberhausener Turbinenhalle. Wie jedes Jahr. Und ein kalter Abend sollte es zumindest nicht werden.

Allerdings zeigte dieser Abend gleich zu Beginn seine frustrierende Seite. Aus welchen Gründen auch immer fand in der benachbarten Halle eine weitere Veranstaltung statt, die offenbar nicht weniger Menschen anzog. An das zu erwartende Verkehrschaos hatte dabei wohl keiner gedacht. Die meisten Besucher*Innen wohl am wenigsten. Zähneknirschend saßen wir daher noch im Auto, als die ersten Bands bereits auf der Bühne standen. Somit kann ich leider nichts über den Auftritt von Broken Teeth schreiben, denn den haben wir in Gänze verpasst. Von All For Nothing haben wir lediglich die letzten Songs hören können. Somit wäre es hier unangemessen über die Show von All For Nothing zu schreiben. Naja, vor der Bühne war bereits ordentlich was los. Zumindest das lässt vermuten, dass die Show alles andere als schlecht gewesen sein muss. Was soll’s, die folgenden Stunden ließen jeden Ärger vergessen. so war die Show