Jun 20 2017

reinhören: the tidal sleep – be water

TheTidalSleep_BeWater_ArtworkNach dem 2015er Album Vorstellungskraft (Review) liefern The Tidal Sleep nun ihr drittes Album ab. Und das klingt dann auch so, wie es der Titel verspricht. Leise und friedlich, wenn leise und friedlich sein muss. Laut und tobend, wenn es laut und tobend sein muss. Be Water. Mal anmutig wie eine ruhige See. Mal krachend wie ein tobender Sturm.
so klingt die Scheibe


Jun 6 2017

reinhören: crusades – this is a sickness and sickness will end

Crusades_ThisIsSicknessAnd_ArtworkMit Perhaps You Deliver This Judgment With Greater Fear Than I Receive It haben Crusades 2013 ein kleines Meisterwerk geschaffen (das meine ich genau so!). Nach vier Jahren Wartezeit sind die Jungs aus Ottawa zurück und liefern mit This is a Sickness and Sickness Will End erneut ein großartiges Album ab.

Dabei klingt auf den ersten Blick alles ganz anders als auf dem Vorgängeralbum. so klingt das Album


Mai 24 2017

reinhören: die negation – herrschaft der vernunft

Die_Negation_Herrschaft_der_Vernunft_CoverartStellt Euch vor Leute von The Heartbreak Motel, Zero Mentality, Beeath The Wheel und Heaven Shall Burn hauen gemeinsam eine Scheibe raus. Das erste was die Runde macht ist der Begriff Hardcore-Supergroup. Dann bewegen die Jungs sich auch noch irgendwo zwischen Hardcore und Punkrock und fügen dem noch diverse andere Einflüsse hinzu. Ein „Post“ vor all dem ist daher auch Pflicht. Gehört sich heutzutage ja so. Post-Irgendwas ist daher auch fast alles, was nicht einhundert Prozent klassisch ist. Post-Hardcore. Post-Punk. Post-Metal. Das umschreibt alles wie nichts. Und nagelt Erwartungen an Band und Musik erst mal fest. Doch mehr als ein Achselzucken sollte das nicht wert sein. Die Negation so klingt die Herrschaft der Vernunft


Mai 18 2017

reinhören: employed to serve – the warmth of a dying sun

Employed To Serve - The Warmth of a Dying Sun (Coverart)Eine Welt voller leerer menschlicher Hüllen. Die Angst etwas zu wagen oder das eigene volle Potenzial auszuschöpfen ist allgegenwärtig. Eine Generation, die nichts Positives zum Wohle der Gesellschaft beitragen will. Sich lieber einlullen lässt von Belanglosigkeiten, während die Welt rund herum in Flammen steht. Ein überaus düsteres Bild der Gegenwart, das zugleich alles andere als eine rosige Zukunft verheißt. Genau davon handelt das neue Album von Employed To Serve. Der Albumtitel könnte daher auch nicht passender sein. The Warmth of a Dying Sun. Doch so negativ dieser klingen mag, dieses Album versucht kontinuierlich die Hoffnung zu vermitteln, dass noch nichts verloren ist. Das immer noch Zeit ist aufzustehen und zu handeln. so klingt das Album


Mai 9 2017

reinlesen: NOFX – The Hepatitis Bathtub and Other Stories

Eins meiner ersten Konzerte war ein Bad Religion Konzert im Oberhausener Musikzirkus (seit vielen Jahren abgerissen). Als Vorband mit dabei: NOFX. Das war Anfang der 90er und bis heute begleiten mich beide Bands durchs musikalische Leben. Nun, über 25 Jahre später steht die erste NOFX-Biographie in den Läden. Und für NOFX: The Hepatitis Bathtub and Other Stories braucht Mensch genau das, was auch für die Musik und Lyrics von NOFX notwendig ist: jede Menge Humor und ein an vielen Stellen zumindest leichter Hang zum Sarkasmus. Zudem natürlich eine gewisse Begeisterung für NOFX und Punkrock. Dabei stehen hier jedoch nicht das musikalische Schaffen von NOFX im Vordergrund, sondern die jeweiligen Bandmitglieder und ihr Leben (mit NOFX). Allen voran Mike, Hefe, Smelly und Melvin, die seit über 20 Jahren das feste Lineup bilden. Getrennt voneinander erzählen Sie in ihrer jeweils eigenen Sichtweise sowohl ihr Leben mit NOFX als auch die Geschichte der Band.
das bringt das Buch


Apr 29 2017

Konzertbericht: Giants, Polar, Empires Fade live in Essen

Gestern spielten im Düsseldorfer Exit Club mit Abfukk, Empowerment und AYS drei deutsche Punk-/Hardcorebands (Konzertbericht), die mich lautstark umgehauen haben. Heute ging es im Essener Cafe Nova mit My Only, Empires Fade, Giants und Polar weiter. Nun also vier britische Hardcorebands. Gefreut habe ich mich dabei besonderes auf Giants, deren Debütalbum Break The Cycle (Review) im letzten Jahr mächtig eingeschlagen hat.

Vorweg bleibt fest zu halten, dass sich, rückblickend auf diese beiden (!) Abende, deutscher und englischer Hardcore nicht nur musikalisch, sondern auch stylisch deutlich voneinander unterscheiden. So waren am Samstagabend einige ausgewählte, hippe Markenlogos auf dem Schuhwerk mal wieder sehr auffällig. Sowohl auf als auch vor der Bühne. Aber es gibt ja auch Typen, die Konzerte als Training ansehen. Gut, wer‘s mag… so war die Show