Hier gibt es ganz viel zum Thema Musik. Konzerte, Plattentipps und vieles mehr.

Jul 26 2017

reinhören: his hero is gone – fifteen counts of arson / monuments of thieves

HisHeroIsGone_FifteenCountsOfArsonObwohl nur knapp vier Jahre Mitte bis Ende der Neunziger aktiv, haben His Hero Is Gone nicht nur zwei Alben und einige 7inches veröffentlicht, die nicht nur einzigartig waren, sondern auch eine ganze Reihe von Bands maßgeblich beeinflusst. Das alles ohne auf gängige Massenmedien, Werbung, Interviews oder große Labels zu setzen. Vielmehr steigerte sich die Bekanntheit der Band fast allein durch Mund-zu-Mund Propaganda, einiger kleiner Szene-Fanzines sowie zahlreichen selbst bedruckten Shirts und Patches. Das in einer Zeit, in der viele Bands andere Wege gingen. Während 1997 das zweite und letzte Album Monuments of Thieves beispielsweise auf Prank erschien, veröffentlichte Victory Records Hatebreeds Sataisfaction is the Death of Desire und zeigte in der Folgezeit welch Kommerz in der Hardcoreszene bereits damals möglich war. so klingen die Scheiben


Jul 14 2017

reinhören: trainwreck – s/t (re-release)

Trainwreck_CoverartworkAls das Debüt von Trainwreck 2006 auf Yskalnari Records erschien gab es diesen Blog noch nicht. Daher auch keine Review. Das kürzlich erschienene Reissue via Moment Of Collapse ist daher die passende Gelegenheit noch einmal ein paar Worte über das erste Output einer der deutschen Hardcore-Bands zu verlieren. Ein Werk, dem zwei Alben (Of concrete Canyons and inner wastelands in 2009 und Old Departures New Beginnings in 2014), eine EP (If There Is Light It Will Find You in 2011) und zwei Split-Singles (2007 mit Comadre und 2008 mit Ghostlimb, Zann und Perth Express) folgen sollten. Daneben konnten wir uns weltweit bei nahezu 300 Konzerten von den (Live-) Qualitäten von Timo, Felix, Andi, Benni, Marc, Michael, Martin und Ralph fesseln lassen. Wer des letzte Konzert der Jungs am 17.10.2015 mit Svffer, Sleep Kit und Jungbluth im AZ Aachen – ihrer „Homebase“ – mitverfolgen konnte weiß, dass an diesem Abend eine großartige und mitreißende Band einen eben solchen Abschied gab.
so klingt das Album


Jun 20 2017

reinhören: the tidal sleep – be water

TheTidalSleep_BeWater_ArtworkNach dem 2015er Album Vorstellungskraft (Review) liefern The Tidal Sleep nun ihr drittes Album ab. Und das klingt dann auch so, wie es der Titel verspricht. Leise und friedlich, wenn leise und friedlich sein muss. Laut und tobend, wenn es laut und tobend sein muss. Be Water. Mal anmutig wie eine ruhige See. Mal krachend wie ein tobender Sturm.
so klingt die Scheibe


Jun 6 2017

reinhören: crusades – this is a sickness and sickness will end

Crusades_ThisIsSicknessAnd_ArtworkMit Perhaps You Deliver This Judgment With Greater Fear Than I Receive It haben Crusades 2013 ein kleines Meisterwerk geschaffen (das meine ich genau so!). Nach vier Jahren Wartezeit sind die Jungs aus Ottawa zurück und liefern mit This is a Sickness and Sickness Will End erneut ein großartiges Album ab.

Dabei klingt auf den ersten Blick alles ganz anders als auf dem Vorgängeralbum. so klingt das Album


Mai 24 2017

reinhören: die negation – herrschaft der vernunft

Die_Negation_Herrschaft_der_Vernunft_CoverartStellt Euch vor Leute von The Heartbreak Motel, Zero Mentality, Beeath The Wheel und Heaven Shall Burn hauen gemeinsam eine Scheibe raus. Das erste was die Runde macht ist der Begriff Hardcore-Supergroup. Dann bewegen die Jungs sich auch noch irgendwo zwischen Hardcore und Punkrock und fügen dem noch diverse andere Einflüsse hinzu. Ein „Post“ vor all dem ist daher auch Pflicht. Gehört sich heutzutage ja so. Post-Irgendwas ist daher auch fast alles, was nicht einhundert Prozent klassisch ist. Post-Hardcore. Post-Punk. Post-Metal. Das umschreibt alles wie nichts. Und nagelt Erwartungen an Band und Musik erst mal fest. Doch mehr als ein Achselzucken sollte das nicht wert sein. Die Negation so klingt die Herrschaft der Vernunft


Mai 18 2017

reinhören: employed to serve – the warmth of a dying sun

Employed To Serve - The Warmth of a Dying Sun (Coverart)Eine Welt voller leerer menschlicher Hüllen. Die Angst etwas zu wagen oder das eigene volle Potenzial auszuschöpfen ist allgegenwärtig. Eine Generation, die nichts Positives zum Wohle der Gesellschaft beitragen will. Sich lieber einlullen lässt von Belanglosigkeiten, während die Welt rund herum in Flammen steht. Ein überaus düsteres Bild der Gegenwart, das zugleich alles andere als eine rosige Zukunft verheißt. Genau davon handelt das neue Album von Employed To Serve. Der Albumtitel könnte daher auch nicht passender sein. The Warmth of a Dying Sun. Doch so negativ dieser klingen mag, dieses Album versucht kontinuierlich die Hoffnung zu vermitteln, dass noch nichts verloren ist. Das immer noch Zeit ist aufzustehen und zu handeln. so klingt das Album