Das waren die Konzerte, die mir besonders gut gefallen haben und über die es sich lohnt etwas zu schreiben.

Mai 1 2018

Konzertwochenende mit Converge, Crowbar und A Place To Bury Strangers

Nach einer kurzen Konzertpause – es waren einfach keine Bands auf Tour, die ich mir gerne (wieder) ansehen wollte – gab es am vergangenen Wochenende gleich drei meiner Lieblingsbands an zwei aufeinander folgenden Tagen. Freitag Crowbar und Converge in Köln und A Place To Bury Strangers am Samstag in Dortmund. Leider mussten die Autoräder dafür auch knapp 300 Kilometer rollen. Spaß geht definitiv anderes. Aber dank der tollen Nahverkehrsanbindung in den Abendstunden auch ohne echte Alternative. So war ich dann auch Teil des üblichen Verkehrschaos am frühen Freitagabend. Stau ohne Ende und trotz einer Stunde geplanten Puffers Grave Pleasures in der Essigfabrik verpasst. Mist, die wollte ich unbedingt sehen. Und die Band nur beim Abbau zu beobachten ist nicht unbedingt das Gleiche. Verständlich. Somit erst einmal fett enttäuscht.

Converge_Ticket_Essigfabrik
so waren die Shows


Apr 29 2017

Konzertbericht: Giants, Polar, Empires Fade live in Essen

Gestern spielten im Düsseldorfer Exit Club mit Abfukk, Empowerment und AYS drei deutsche Punk-/Hardcorebands (Konzertbericht), die mich lautstark umgehauen haben. Heute ging es im Essener Cafe Nova mit My Only, Empires Fade, Giants und Polar weiter. Nun also vier britische Hardcorebands. Gefreut habe ich mich dabei besonderes auf Giants, deren Debütalbum Break The Cycle (Review) im letzten Jahr mächtig eingeschlagen hat.

Vorweg bleibt fest zu halten, dass sich, rückblickend auf diese beiden (!) Abende, deutscher und englischer Hardcore nicht nur musikalisch, sondern auch stylisch deutlich voneinander unterscheiden. So waren am Samstagabend einige ausgewählte, hippe Markenlogos auf dem Schuhwerk mal wieder sehr auffällig. Sowohl auf als auch vor der Bühne. Aber es gibt ja auch Typen, die Konzerte als Training ansehen. Gut, wer‘s mag… so war die Show


Mrz 8 2017

Konzertbericht: Dave Hause & The Mermaid live in Münster

Dave Hause war bisher immer ein Garant für große Liveabende. Nun hat er kürzlich sein drittes Studioalbum Bury Me In Philly (Review) veröffentlicht und es meiner Meinung nach erstmals geschafft, Authentizität und Energie seiner Liveshows auf einer Studioaufnahme zu verewigen. Die aktuelle Tour kam also gerade recht. Zumal er in diesem Jahre wieder gemeinsam mit einer Band unterwegs ist. Daher hieß es am vergangenen Samstag Dave Hause & The Mermaid live im Münsteraner Skaters Palace.
so war die Show


Feb 22 2017

Konzertbericht: Together Fest 2017 in Essen

Große Namen sind nicht gleichbedeutend mit einem großen Konzert. Mit diesem Gefühl, einem Gefühl großer Enttäuschung, verließ ich vergangenen Freitag das Together Fest 2017 in der Essener Zeche Carl. Bereits im letzten Jahr habe ich lange überlegt, ob 32,- für eine Hardcoreshow ein gerechtfertigter Preis sind. Bezahlt habe ich dann und war glücklich über zwei mitreißende Auftritte von Touche Amore und Modern Life Is War. Für die Legende Gorilla Biscuits galt das nur bedingt, denn deren Livepower ist längst verflogen. Nun also 32,- Euro für Youth of Today, American Nightmare, Trash Talk, Vanishing Life und Wolf Down. Allein die Tatsache, dass die Show kurzfristig von der Weststadthalle in die kleinere Zeche verlegt wurde, ließ es schon erahnen, diese Namen haben für diesen Preis nicht die Anziehungskraft wie die des Vorjahres. Umso trauriger, dass selbst die kleinere Location nicht einmal ansatzweise ausverkauft war. Genauso unglücklich lief wohl auch die Kommunikation innerhalb der Zeche Carl. Auf meine telefonische Anfrage, ob denn um 19.00 Uhr Einlass oder Beginn sei (auf der Homepage stand lediglich 19.00 Uhr), erhielt ich die Antwort, dass um 19.00 Uhr Beginn sei. Und so stand ich um viertel nach sieben in der Halle, nur um festzustellen, dass Wolf Down bereits gespielt hatten. Fragen lohnt sich eben nicht immer. Leider gab es auf meine freundliche Beschwerde nur ein nichtwissendes Ausweichen und den Hinweis auf ein unerfreuliches Kommunikationsproblem. Pech gehabt.
so war das Together Fest 2017


Sep 1 2016

Konzertbericht: Beach Slang live in Dortmund und neue Konzerttermine

Ob Robert Smith schon einmal eine Obst-Etagere im Publikum herumreichen lies während The Cure Just Like Heaven spielen? Mit großer Wahrscheinlich nicht. Ebenso wenig wird er seine Crew auf die Bühne bitten, um den Zuschauer*Innen vor der Bühne ein Getränk in den Rachen zu kippen. Bei einem Beach Slang Konzert sind derlei Dinge immer drin. So geschehen am 16.08.2016 im Dortmunder FZW.
so war die Show


Jun 23 2016

Konzertbericht: Fiducia-Sommerfest in Duisburg, 19.06.2016

Am letzten Sonntag fand im Duisburger Asta-Keller das diesjährige Fiducia-Sommerfest statt. Bei tollem Wetter gab es veganen Grillteller und Cocktails, zudem spielten mit Lawine, Parents, Lentic Waters und Svalbard ab dem späten Nachmittag noch vier Bands. Die Preise waren insgesamt wie immer mehr als fair. So kostete der Grillteller lediglich 3,50 Euro während für die vier Liveshows mindestens 7,- Euro (oder auch gerne mehr) über den Tisch wanderten. Mit knapp 50 Besucher*Innen war das Sommerfest auch recht gut besucht. Insgesamt schön zu sehen, dass es immer noch (Hardcore-) Events gibt, die so rein gar nicht nach Kommerz stinken. Bei vielen und insbesondere bei diversen Megafestivals dreht sich ja fast alles nur noch um den Merchverkauf, während Getränke und Speisen zu alles andere als freundlichen Preisen verkauft werden. Aber gut, es läuft ja. Wenn ein großes N oder das Nike-Logo auf dem Schuh platziert ist, dann ist Kommerz offenbar ein guter und leibgewonnener Bekannter. Im Asta-Keller zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Der Merch war überschaubar und die Preise ebenfalls fair. Die meisten Scheiben kosteten weniger als bei hiesigen Mailordern, teilweise lief auch einiges nach dem „Pay what you want“-Prinzip ab. So landet das Geld dann aber auch direkt bei den Bands und nicht noch beim Vertrieb und usw. Bands wie Lentic Waters, Lawine oder Parents verzichten sogar bewusst auf all das und nehmen alles selbst in die Hand. Gut so! so war das Sommerfest