Mrz 29 2017

reinhören: brutality will prevail – in dark places

BrutalityWillPrevail_InDarkPlaces_CoverartworkMit In Dark Places haben Brutality Will Prevail kürzlich ihr fünftes Studioalbum rausgebracht. Das zweite Album mit Louis Gauthier am Mirko und zugleich die Rückkehr zu Holy Roar Records, wo sie 2010 ihr zweites Album Root of All Evil rausgebraucht haben. Dem bis dato besten Album der Band aus Wales. Und mit In Dark Places kehren sie nun auch zu ihren musikalisch-düsteren Wurzeln zurück.
so klingt das Album


Mrz 22 2017

reinhören: lingua nada / paan – split

LinguaPaanSplit_Cover22015 sind sie gemeinsam durch UK getourt. Nun gibt es die erste gemeinsame Veröffentlichung der beiden Leipziger Bands Paan und Lingua Nada. Musikalisch hingegen gibt es nur wenige Gemeinsamkeiten. Außer vielleicht Krach. Den beherrschen beide Bands in allen möglichen Variationen.

Das gilt vor allem für Lingua Nada, die diese Split mit fünf Songs auf der A-Seite eröffnen. Schon nach den ersten Augenblicken ist klar, einfach ist das nicht. Und wird es auch nicht werden bis die Nadel sich wieder von der Platte hebt. so klingt das Album


Mrz 17 2017

reinhören: ays – worlds unknown

AYS_WorldsUnknown_CoverartSieben Jahre nach Eroded By The Breeze und drei Jahre nach dem letzten Output, einer Spilt-EP mit Empowerment, melden sich AYS mit ihrem neuen Album Worlds Unknown zurück. Das liefert zwölf wuchtig produzierte, sehr düstere Hardcorebrecher mit enorm viel Groove, der jedoch vor Aggressivität nur so strotzt. In den letzten Jahren hat sich offenbar wieder eine Menge Wut bei den Jungs aus Düsseldorf angestaut. Genau die scheint Sänger Schommer sich hier aus Herz und Seele zu schreien. Und dazu passt der zumeist eher langsame Groove genau richtig. Wird so doch die für AYS typische Atmosphäre geschaffen. Und die ist wie immer bedrohlich und beklemmend.
so klingt das Album


Mrz 10 2017

reinhören: open city – s/t

OpenCity_st_CoverartworkRachel Rubino (Bridge And Tunnel, Worriers), Andy Nelson (Paint It Black, Ceremony, Dark Blue), Dan Yemin (Paint It Black, Lifetime, Kid Dynamite, Armalite), Chris Wilson (Ted Leo & the Pharmacists) sind vielen sicherlich ein Begrif. Spielen alle vier doch seit vielen Jahren in bekannten Bands und sind seit jeher Teil der Undergroundszene. Vor einigen Monaten haben die vier sich nun zusammengefunden und eine neue Band ins Leben gerufen. Das riecht nach Allstar-Band, schließlich sind „große“ Namen im Spiel. Aber vergessen wir mal diesen angestaubten Begriff und konzentrieren uns auf das, was Open City auf ihrem Debutalbum raushauen. Das hat es nämlich in sich. so klingt die Scheibe


Mrz 8 2017

Konzertbericht: Dave Hause & The Mermaid live in Münster

Dave Hause war bisher immer ein Garant für große Liveabende. Nun hat er kürzlich sein drittes Studioalbum Bury Me In Philly (Review) veröffentlicht und es meiner Meinung nach erstmals geschafft, Authentizität und Energie seiner Liveshows auf einer Studioaufnahme zu verewigen. Die aktuelle Tour kam also gerade recht. Zumal er in diesem Jahre wieder gemeinsam mit einer Band unterwegs ist. Daher hieß es am vergangenen Samstag Dave Hause & The Mermaid live im Münsteraner Skaters Palace.
so war die Show


Mrz 3 2017

reinhören: meat wave – the incessant

MeatWave - Incessant (Coverartwork)Zwei Jahre nach dem großartigen Delusion Moon hauen Meat Wave nun ihr drittes Album The Incessant auf dem Markt und zeigen erneut, dass Punkrock trotz weniger Akkorde keine Grenzen kennen muss. Die Basis ist nach wie vor einfach und ruppig. Klassischer Punkrock eben. Mit der entsprechenden Experimentierfreude, die Chris Sutter (Gitarre, Gesang), Joe Gac (Bass) und Ryan Wizniak (Drums) hier an den Tag legen, wird das Ganze dann aber sehr aufregend und interessant. Insbesondere der nicht zu überhörende Garagerockeinfluss verleiht den Songs einen rauen und frechen Touch. Doch auch die Akkordfolgen, die es gerne mal disharmonisch mögen, gleichen oft einem Tritt in den Hintern. Und zwar extrem beharrlich.
so klingt das Album