Mai 1 2018

Konzertwochenende mit Converge, Crowbar und A Place To Bury Strangers

Nach einer kurzen Konzertpause – es waren einfach keine Bands auf Tour, die ich mir gerne (wieder) ansehen wollte – gab es am vergangenen Wochenende gleich drei meiner Lieblingsbands an zwei aufeinander folgenden Tagen. Freitag Crowbar und Converge in Köln und A Place To Bury Strangers am Samstag in Dortmund. Leider mussten die Autoräder dafür auch knapp 300 Kilometer rollen. Spaß geht definitiv anderes. Aber dank der tollen Nahverkehrsanbindung in den Abendstunden auch ohne echte Alternative. So war ich dann auch Teil des üblichen Verkehrschaos am frühen Freitagabend. Stau ohne Ende und trotz einer Stunde geplanten Puffers Grave Pleasures in der Essigfabrik verpasst. Mist, die wollte ich unbedingt sehen. Und die Band nur beim Abbau zu beobachten ist nicht unbedingt das Gleiche. Verständlich. Somit erst einmal fett enttäuscht.

Converge_Ticket_Essigfabrik
so waren die Shows


Feb 19 2015

reinhören: a place to bury strangers – transfixiation

A Place To Bury Strangers - Transfixation (Cover)Eine Struktur? Der Klang ist zu verzerrt, um diese zu finden. Ein roter Fanden? Der ist sicherlich vorhanden. Doch in all dem Krach kann ich keinen klaren Gedanken fassen. Ein Konzept? Kann sein. Doch das ist alles derart überdreht und übersteuert, dass ich nichts Greifbares finde, um auch nur ansatzweise mit der Suche beginnen zu können. Harmonie? Warum denke ich daran eigentlich? Stellt sich die Frage, warum ich mir das antue. Schließlich tut das höllisch weh. Ich stoße an meine Grenzen. Weiß nicht, wie ich mit all den Rückkopplungen, all den Feedbacks, all den zerreißenden Frequenzen, die sich permanent in grenzwertigen Bereichen bewegen, umgehen soll. Es pfeift, es rauscht, es knistert an allen Ecken und Kanten. Bisweilen ist der Schmerz kaum auszuhalten. Doch ich weiß, ich muss, nein, ich will da durch. so klingt Transfixiation