Sep 22 2017

reinhören: hot water music – light it up

HOT-WATER-MUSIC-_LIGHT-IT-UP_ALBUMCOVERMit innig geliebten Bands ist das ja immer so eine Sache. Stets Feuer und Flamme, während gleichzeitig fast alles verziehen wird. In meinem Falle gilt das für Hot Water Music. Ende der Neunziger Anfang der Zweitausender einer der Punkrockbands überhaupt, die mir mit No Division (1999), A Flight And A Crash (2001) und Caution (2002) gleich mehrere tolle Alben und damit einhergehend eine ganze Reihe unvergesslicher Liveabende geschenkt haben. Doch mit dem Erfolg der genannten Alben und wohl auch durch das neue Label (Epitaph Records) änderte sich alles.
so klingt das Album


Jun 6 2017

reinhören: crusades – this is a sickness and sickness will end

Crusades_ThisIsSicknessAnd_ArtworkMit Perhaps You Deliver This Judgment With Greater Fear Than I Receive It haben Crusades 2013 ein kleines Meisterwerk geschaffen (das meine ich genau so!). Nach vier Jahren Wartezeit sind die Jungs aus Ottawa zurück und liefern mit This is a Sickness and Sickness Will End erneut ein großartiges Album ab.

Dabei klingt auf den ersten Blick alles ganz anders als auf dem Vorgängeralbum. so klingt das Album


Jan 5 2017

2016 Jahresrückblick / end of the year review

2016 ist Geschichte. Hier noch ein kurzer und natürlich nicht vollständiger Blick zurück auf das, was unter anderem bewegen sollte und natürlich nicht bewegt hat. Dabei fällt es nach den tragischen Ereignissen in Berlin vor einigen Tagen gar nicht so leicht das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen. Zunächst einmal gehört mein Mitgefühl allen Betroffenen und deren Angehörigen, die Opfer dieser schrecklichen Tat geworden sind. Umso erschreckender ist es, dass einige Menschen nicht verstehen wollen, dass genau das, Mitgefühl sowie eine Zeit der Stille gerade angebracht ist. Eben diese Menschen versuchen, obwohl die Tat noch nicht aufgeklärt ist und andere Menschen trauern, Kapital aus diesem Verbrechen zu ziehen indem sie es für ihre Zwecke instrumentalisieren. Und scheren sich somit einen Dreck um andere. Mitgefühl? Wie so oft stehen die eigenen Interessen im Vordergrund. Ganz vorne dabei natürlich AfD – kein Mitgefühl und purer Egoismus ist natürlich eine tolle Alternative für Deutschland -, Pegida und das Jahr geht weiter


Dez 21 2016

reinhören: neurosis – fires within fires

Neurosos - Fires Wihin Fires (Coverartwork)Vor vier Jahren war Honor Found In Decay eins der musikalischen Highlights. Die Kontroverse rund um dieses Album habe ich bis heute nicht verstanden. Für mich hatte das den Anschein, viele sogenannte Fans erwarten mit jeder weiteren Veröffentlichung von Neurosis ein weiteres Enemy Of The Sun oder Souls At Zero und sind dann einfach nur enttäuscht, dass die Jungs aus Oakland nicht das liefern, was erwartet wurde. Ja, das waren zweifelsohne zwei großartige Scheiben. Aber mal ehrlich, wenn die gewünscht werden, dann legt die doch einfach auf und Klappe halten. so klingt Fires Within Fires


Dez 7 2016

reinhören: enola – of life (ep)

Enola - Of Life (coverartwork)Pop-Punk ist tot. Spätestens seit dem schleichenden Untergang von Lookout-Records habe ich dieses Genre komplett aus den Augen verloren. Die wenigen Bands, die ich dann noch live gesehen habe, klangen allesamt zu sehr nach Studio, zu glatt produziert. Irgendwo gezwungen auf der Suche nach dem nächsten Radiohit. Und dann landen plötzlich Enola in meiner Anlage und peng, da ist sie wieder, die Begeisterung für ein längst vergessenes Genre.
so klingt das Album


Sep 30 2016

reinhören: touché amoré – stage four

Touché Amoré – Stage Four (coverartwork)Auf Is Survived By (2013 via Deathwish, Review) thematisierten Touché Amoré die Auseinandersetzung mit dem eigenen Erbe und indirekt auch den Druck uns nach …To the Beat of a Dead Horse und Parting the Sea Between Brightness and Me ein weiteres großes Album zu schenken. Es gelang ihnen und jetzt, drei Jahre später, sind sie zurück mit Album Nummer vier. Das trägt auf den ersten Blick dann auch den passenden Namen, Stage Four. Allerdings liegt der Grund für diesen Titel viel tiefer begründet. 2014 starb die Mutter von Sänger Jeremy Bolm plötzlich an Krebs im Endstadium (Stufe vier).
so klingt Stage Four