Mai 1 2018

Konzertwochenende mit Converge, Crowbar und A Place To Bury Strangers

Nach einer kurzen Konzertpause – es waren einfach keine Bands auf Tour, die ich mir gerne (wieder) ansehen wollte – gab es am vergangenen Wochenende gleich drei meiner Lieblingsbands an zwei aufeinander folgenden Tagen. Freitag Crowbar und Converge in Köln und A Place To Bury Strangers am Samstag in Dortmund. Leider mussten die Autoräder dafür auch knapp 300 Kilometer rollen. Spaß geht definitiv anderes. Aber dank der tollen Nahverkehrsanbindung in den Abendstunden auch ohne echte Alternative. So war ich dann auch Teil des üblichen Verkehrschaos am frühen Freitagabend. Stau ohne Ende und trotz einer Stunde geplanten Puffers Grave Pleasures in der Essigfabrik verpasst. Mist, die wollte ich unbedingt sehen. Und die Band nur beim Abbau zu beobachten ist nicht unbedingt das Gleiche. Verständlich. Somit erst einmal fett enttäuscht.

Converge_Ticket_Essigfabrik
so waren die Shows


Jan 11 2018

reinhören: sect – no cure for death

SECT_NoCureForDeath_ArtworkMit sogenannten All-Star-Gruppen habe ich in der Regel ja so meine Probleme. Bekannte Namen oder Menschen aus heißgeliebten Bands führen schließlich nicht zwangsläufig zu einem guten Ergebnis. Meistens ist das eher enttäuschend. Ausnahmen gibt es jedoch immer. So war ich auch auf das neue Album von SECT gespannt. Wenn Kurt Ballou als Produzent und Chris Colohan als Sänger (Cursed, Burning Love, Left for Dead) ihre Finger im Spiel haben, werde ich dann doch hellhörig. Wobei das mit „Vegan Straight Edge Hardcore auch so eine Sache ist. Oft werden einfach immer die gleichen alten Phrasen wiederholt. Stupide Langweile ist irgendwann die Folge. SECT beschränken sich jedoch nicht nur auf die Themen Veganismus und Straight Edge, denn schließlich fordert so klingt No Cure For Death


Feb 17 2017

reinhören: code orange – forever

Code Orange - Forever (Artwork)Angesprochen auf die Thematik eine Frau in der Band zu haben antwortet Sänger und Drummer Jami Morgan in der aktuellen FUZE „Wir sind nicht eine von den Bands, die eine Frau als Mitglied haben. Wir sind eine Band, die aus vier Leuten besteht, die einfach zu hundert Prozent sie selbst sind und nicht das Geschlecht, das sie haben… Fickt Euch, wir sind einfach eine Band.“ Deutliche Worte, die oft auch vor der eigenen Szene nicht Halt machen, wenn Verhalten und Einstellungen anderer Bands daneben sind. So kompromisslos (und berechtigt) diese Verbalattacken sind, so kompromisslos sind Jami Morgan und Code Orange auch musikalisch. Das stellen sie mit ihrem nunmehr dritten Album Forever wieder einmal eindruckslos unter Beweis.
so klingt Forever


Dez 21 2016

reinhören: neurosis – fires within fires

Neurosos - Fires Wihin Fires (Coverartwork)Vor vier Jahren war Honor Found In Decay eins der musikalischen Highlights. Die Kontroverse rund um dieses Album habe ich bis heute nicht verstanden. Für mich hatte das den Anschein, viele sogenannte Fans erwarten mit jeder weiteren Veröffentlichung von Neurosis ein weiteres Enemy Of The Sun oder Souls At Zero und sind dann einfach nur enttäuscht, dass die Jungs aus Oakland nicht das liefern, was erwartet wurde. Ja, das waren zweifelsohne zwei großartige Scheiben. Aber mal ehrlich, wenn die gewünscht werden, dann legt die doch einfach auf und Klappe halten. so klingt Fires Within Fires