Jul 14 2017

reinhören: trainwreck – s/t (re-release)

Trainwreck_CoverartworkAls das Debüt von Trainwreck 2006 auf Yskalnari Records erschien gab es diesen Blog noch nicht. Daher auch keine Review. Das kürzlich erschienene Reissue via Moment Of Collapse ist daher die passende Gelegenheit noch einmal ein paar Worte über das erste Output einer der deutschen Hardcore-Bands zu verlieren. Ein Werk, dem zwei Alben (Of concrete Canyons and inner wastelands in 2009 und Old Departures New Beginnings in 2014), eine EP (If There Is Light It Will Find You in 2011) und zwei Split-Singles (2007 mit Comadre und 2008 mit Ghostlimb, Zann und Perth Express) folgen sollten. Daneben konnten wir uns weltweit bei nahezu 300 Konzerten von den (Live-) Qualitäten von Timo, Felix, Andi, Benni, Marc, Michael, Martin und Ralph fesseln lassen. Wer des letzte Konzert der Jungs am 17.10.2015 mit Svffer, Sleep Kit und Jungbluth im AZ Aachen – ihrer „Homebase“ – mitverfolgen konnte weiß, dass an diesem Abend eine großartige und mitreißende Band einen eben solchen Abschied gab.
so klingt das Album


Jun 19 2014

reinhören: trainwreck – old departures new beginnings

Trainwreck - Old Depratures New Beginnings - AbumartDüster und brachial. Ein zerreißender Trip durch emotionale Höhen und Tiefen. Mit ihrer neuen Scheibe Old Departures New Beginnings haben Trainwreck erneut ein wütendes Biest auf Platte gepresst. Ein herzloses Biest, das erbarmungslos um sich schlägt. Das mit jedem Akkord an der menschlichen Existenz verzweifelt, das jeden Hoffnungsschimmer in klirrende Kälte verwandelt. Das in ruhigen, ja wunderschönen Instrumentalstücken Sicherheit gibt. Eine Sicherheit, zerbrechlich wie Glas. Denn nach nur wenigen Augenblicken bleibt lediglich ein Scherbenhaufen zurück und man steht plötzlich inmitten eines schwarzen Nichts. Doch aus dieser Dunkelheit schöpfen Trainwreck immer wieder Kraft, denn auch wenn die Zeit die letzten Blätter in der Kälte sterben lässt, lohnt sich der Blick in die Zukunft, denn nichts, auch nicht die Dunkelheit, ist von Dauer. Nichts bleibt wie es ist.
und dieses Nichts klingt so