Aug 10 2017

Interview: Róka – fair clothing aus Duisburg

Konsumverhalten. Die Wenigsten machen sich Gedanken über die Herkunft ihrer Klamotten und unter welchen teils unmenschlichen Bedingungen diese hergestellt werden. Erst wenn ein Produktionsgebäude in sich zusammenstürzt und Arbeiter*Innen ums Leben kommen, rückt die Thematik in den Fokus der Öffentlichkeit. Zumindest bis zum nächsten Einkauf bei kik, h&m und anderen Modeketten. Entscheidend ist für die meisten immer noch der Preis der Ware. Alles andere ist ja auch ganz weit weg.
Einige kleinere Labels zeigen jedoch seit Jahren, dass sich auch ohne Ausbeutung von Mensch, Umwelt und Tierwelt tolle Klamotten herstellen lassen. Einer dieser Labels ist Róka – fair clothing hier aus Duisburg. Róka bietet ausschließlich Klamotten an, die unter fairen Bedingungen inkl. Biosiegel hergestellt werden. Zudem werden nur vegane Farben für den Motivdruck verwendet. Nachdem wir uns im letzten Jahr auf dem veganen Weihnachtsmarkt in Duisburg kennengelernt haben, hatte ich kürzlich die Gelegenheit Christina Lukács – Inhaberin von Róka – einige Fragen rund um Róka zu stellen.


hier das Interview


Jul 5 2017

ÖKO-TEST widerspricht der DGE: Kinder können vegan ernährt werden

Im vergangenen Jahr hat die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) ihr Positionspapier zur veganen Ernährung aktualisiert. Insgesamt steht sie der veganen Ernährung trotz zaghafter Öffnung auch weiterhin ablehnend gegenüber. So ist sie der Meinung, dass bei einer rein pflanzlichen Ernährung eine ausreichende Versorgung mit einigen Nährstoffen nicht oder nur schwer möglich ist. Darüber hinaus wird eine vegane Ernährung für Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kinder und Jugendliche weiterhin nicht empfohlen. Mehr Details gibt es in dieser Stellungnahme zum Positionspapier der DGE.

Und nun kommt ausgerechnet ÖKO-TEST daher und widerspricht der DGE in aller Öffentlichkeit. Details gibt es hier


Jun 30 2017

die Sache mit dem Eutersekret oder irgendwer hält uns für völlig blöde

Käse ohne Eutersekret? Ne, das geht ja mal so gar nicht. Daher hat die EU kürzlich entschieden, dass Begriffe wie veganer Käse, pflanzlicher Käse oder vegane Käsealternative (die Reihe lässt sich noch fortführen) nicht zulässig sind und die Hersteller*Innen sich nun weitaus phantasievollere Namen für ihre Produkte einfallen lassen müssen. Schließlich ist im veganen Käse ja kein Eutersekret drin. Daher auch kein Käse. Somit sind diese Begriffe einfach irreführend. Vereinfacht, wo kein Käse drin ist, darf auch kein Käse drauf stehen (bitte diesen Satz im Hinterkopf behalten). Ob da nun noch weitere Wörter stehen, die zur notwendigen Aufklärungen beitragen, ist nicht von Bedeutung. weiter mit der Verwirrung


Mrz 1 2017

positiver Bericht zur veganen Ernährung für Kinder in der WDR Servicezeit

„Vegane Ernährung schadet Kindern!“ – „Die schlimmste Folge von veganer Ernährung für Kinder ist der Tod.“ – „Vegane Ernährung ist bewusste Gefährdung des Kindeswohls.“

Dank Schlagzeilen wie dieser in der Bildzeitung und anderen Boulevardmedien werden vegane Eltern immer wieder öffentlich an den sozialen Pranger gestellt. Die Tatsache, dass nicht wenige Ärzte*Innen sich an dieser Hetze beteiligen macht es für viele vegane Eltern nicht einfacher. Denn wo das Wort Kindeswohlgefährdung im Raum steht, ist der Gang zum Jugendamt gar nicht mehr weit. Auch dann nicht, wenn sich die Kinder bester Gesundheit erfreuen. Da hilft es auch nicht, wenn tatsächlich immer nur von Einzelfällen berichtet wird, in denen eine vegane Ernährung bewusst oder unbewusst falsch angewendet wird. hier der Bericht in der WDR Servicezeit


Feb 7 2017

lesen: Vegan im Recht von Ralf Müller-Amenitsch

Vegan im Recht (Frontcover)Vegan zu leben ist inzwischen ja recht einfach geworden. Dennoch gibt es immer noch Alltagssituationen, in denen vegan lebende Menschen benachteiligt werden. Und damit ist nicht das vergleichsweise kleine Angebot in Supermärkten und Schuhgeschäften gemeint. Vielmehr geht es darum, dass vegan lebende Menschen ein Recht darauf haben, im privaten wie im öffentlichen Leben, mit ihrer Entscheidung für eine vegane Lebensweise respektiert zu werden. Dies betrifft Familien, wenn es um die Gemeinschaftsverpflegung in Kita und Schulen geht. Aber auch im Familienleben selbst, wenn sich Kinder beispielsweise entscheiden vegan zu ernähren/leben, die Eltern dies aber nicht unterstützen wollen. Wie sieht in diesen Fällen die rechtliche Situation aus? Welche Rechte haben Veganer*Innen bei Diskriminierungen im Berufsleben aufgrund ihrer Lebensweise? Wie ist es um das vegane Verbraucherrecht bestellt und welche Ansprüche haben Veganer*innen, wenn sie Arbeitslosengeld erhalten?
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Jan 11 2017

veganer MitmachBrunch und veganer Stammtisch in Duisburg-Walsum 2017

Das Jahr 2016 ging hier in Duisburg unter anderem mit einem sehr schönen und wieder sehr erfolgreichen veganen Weihnachtsmarkt zu Ende (Impressionen vom Weihnachtsmarkt). Aber auch in diesem Jahr gibt es wieder viele vegane Gründe, um nach Duisburg-Walsum zu reisen.

Wie gewohnt veranstalten wir jeden Monat den veganen MitmachBrunch Duisburg. Ausgenommen sind jedoch die Sommermonate. Bei warmen Temperaturen und strahlend blauen Himmel genießen wir eben alle das Leben gerne auf andere Weise.
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