Feb 22 2017

Konzertbericht: Together Fest 2017 in Essen

Große Namen sind nicht gleichbedeutend mit einem großen Konzert. Mit diesem Gefühl, einem Gefühl großer Enttäuschung, verließ ich vergangenen Freitag das Together Fest 2017 in der Essener Zeche Carl. Bereits im letzten Jahr habe ich lange überlegt, ob 32,- für eine Hardcoreshow ein gerechtfertigter Preis sind. Bezahlt habe ich dann und war glücklich über zwei mitreißende Auftritte von Touche Amore und Modern Life Is War. Für die Legende Gorilla Biscuits galt das nur bedingt, denn deren Livepower ist längst verflogen. Nun also 32,- Euro für Youth of Today, American Nightmare, Trash Talk, Vanishing Life und Wolf Down. Allein die Tatsache, dass die Show kurzfristig von der Weststadthalle in die kleinere Zeche verlegt wurde, ließ es schon erahnen, diese Namen haben für diesen Preis nicht die Anziehungskraft wie die des Vorjahres. Umso trauriger, dass selbst die kleinere Location nicht einmal ansatzweise ausverkauft war. Genauso unglücklich lief wohl auch die Kommunikation innerhalb der Zeche Carl. Auf meine telefonische Anfrage, ob denn um 19.00 Uhr Einlass oder Beginn sei (auf der Homepage stand lediglich 19.00 Uhr), erhielt ich die Antwort, dass um 19.00 Uhr Beginn sei. Und so stand ich um viertel nach sieben in der Halle, nur um festzustellen, dass Wolf Down bereits gespielt hatten. Fragen lohnt sich eben nicht immer. Leider gab es auf meine freundliche Beschwerde nur ein nichtwissendes Ausweichen und den Hinweis auf ein unerfreuliches Kommunikationsproblem. Pech gehabt.
so war das Together Fest 2017